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Vasco da Gama

Aufbruch nach Indian

VerlagAutorGrafikSpielerAlterSpieldauerPreis
What's Your Game? Paolo Mori Mariano Iannelli 2 - 4 ab 12 Jahre 90 Minuten 30,- Euro 

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Spielziel:

Auf den Spuren des Entdeckers Vasco da Gama macht sich jeder Spieler auf den Weg, eine neue Schiffsroute nach Indien zu entdecken. Als Schiffbesitzer gilt es im Auftrag von Vasco da Gama eigene Schiffe zu entfernten Häfen zu entsenden und dort Belohnung in Form von Realos und Ruhm in Form von Siegpunkten zu ergattern. Doch bevor die Schiffe in See stechen, muss erst eine Mannschaft angeheuert und ein Kapitän bezahlt werden. Zudem müssen Projekte an Land gezogen werden, die es auf der Reise zu erfüllen gilt und für die es am Ende weitere Siegpunkte und Belohnungen gibt. Dies alles kostet Geld und Geld ist - wie immer - knapp. Daher heißt es einflussreiche Personen für sein Vorhaben zu gewinnen, die einen mit Geld und Einfluss unterstützen. Nur wer sinnvoll plant und taktisch vorgeht erntet zum Schluss den meisten Ruhm und gewinnt (hoffendlich).

Ablauf:

Das Spielbrett ist in 4 Bereiche aufgeteilt - Rekrutierung, Charakter, Projekte und Navigation. In diesen Bereichen können unterschiedlichste Aktionen durchgeführt werden. In der Mitte des Spielbrettes befinden sich außerdem 20 Zahlenfelder für den Aktionsmarker und die Zahlensteine. Hier wird der Preis für die einzelnen Aktionen je Runde festgelegt. Eine Partie Vasco da Gama selber geht über 5 Runden, die jeweils aus 3 Phasen bestehen. In der ersten Phase wird der Aktionsmarker gesetzt, welcher den Preis für die Aktionen bestimmt. Ferner werden die Aktionsscheiben platziert, welche die Reihenfolge der Mitspieler festlegen. Dazu wird in jeder Runde die oberste Vasco da Gama-Karte vom Stapel umgedreht, der Aktionsmarker auf die Initialzahl gesetzt und das Geld aufgeteilt, welches Vasco da Gama den Mitspielern in dieser Runde zur Verfügung stellt. Beginnend mit dem Startspieler nimmt sich jeder Spieler reihum einen Zahlstein und legt ihn zusammen mit seiner Aktionsscheibe auf ein freies Feld in den Aktionsbereich (Rekrutierung, Charakter, Projekte, Navigation), dessen Aktion er in der 2.ten Phase durchführen möchte.

Jeder Spieler setzt anschließend reihum und nacheinander seine 4 Aktionsscheiben ein - Ausnahme der Spieler mit dem Charakter »Manuel I«, welcher außerdem eine Zusatzaktion ausführen darf. Bei der Wahl der Zahlsteine ist darauf zu achten, dass die Aktionen mit Zahlen, die niedriger sind als die Initialzahl, mehr kosten, während Aktionen mit größeren Zahlen als die Initialzahl, kostenlos sind. Wer somit früher als seine Mitspieler am Zug sein möchte, zahlt dafür seinen Preis.

In der 2.ten Phase werden die Aktionen durchgeführt. Die Zahlen von 1-20 werden nacheinander aufgerufen und abgearbeitet. Wer die Aktionsscheibe mit der aufgerufene Zahl besitzt, kann wählen, ob er diese Aktion ausführen möchte oder nicht. Je nach Initialzahl ist die Durchführung der Aktion kostenlos oder eben nicht. Es stehen 4 unterschiedliche Aktionen zur Verfügung. Als erstes gilt es, eine Mannschaft anzuheuern und einen Kapitän zu bezahlen, dies geschieht in dem Rekrutierungsbereich. Hier können Matrosen in unterschiedlichen Farben angeheuert werden und/oder ein Kapitän. Projekte/Aufträge können ebenfalls erworben werden. Jedoch können die Schiffe erst zur See fahren und die Aufträge erfüllen, wenn Sie über eine passende Mannschaft und einen Kapitän verfügen, weshalb sie vorher anzuheuern sind. Ist dieser Schritt geschafft, können die Schiffe zu Wasser gelassen werden und im Navigationsbereich in See stechen. Je nach Route und angesteuerten Hafen, warten auf die Reeder Siegpunkte und Realos als Lohn für die erfüllten Aufträge. Bei der Wahl des Runden-Charakters können die Mitspieler die Vorteile des jeweiligen Charakters sofort ausüben oder aber das Geld nehmen, welches ihnen Vasco da Gama am Anfang der Runde zur Verfügung gestellt hat.

In der Navigationsphsase werden schließlich und endlich alle Schiffe, welche sich im Navigationsbereich befinden, ausgewertet und entlohnt. Dabei wird jeder Hafen einzeln ausgewertet. Ist ein Hafen komplett, wird dieser gesondert bewertet und alle beteiligten Schiffe/Reeder erhalten eine zusätzliche Belohnung. Schiffe in einem kompletten Hafen fahren anschließend sofort in den nächsten Hafen weiter. Dabei kann es passieren, dass einige Schiffe aus dem Spiel entfernt werden müssen und einige Spieler leer ausgehen, da die Schiffe in den weiteren Häfen keinen Platz mehr finden.

Wenn alle Häfen ausgewertet und ggfs. Schiffe verschoben wurden, ist auch die 3.Phase und somit die laufende Runde beendet. Am Ende der 5.Runde wird die Abschlusswertung vorgenommen und der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

Fazit:

Vasco da Gama ist ein schönes Spiel, welches Spaß macht und sicherlich nicht nur einmal auf dem Tisch landet sondern »Mehrspielwert« hat. Das Spielbrett und das Spielmaterial sind liebevoll gestaltet und die Spielregel ist übersichtlich, gut strukturiert und leicht verständlich beschrieben, so dass gleich gestartet werden kann. Auch wenn Vasco da Gama auf den ersten Blick ein etwas komplexeres Spiel zu sein scheint, verliert sich die Komplexität mit Wiederholung der Runden und der immer gleich ablaufenden Phasen, so dass auch »Spielneulinge« an diesem Spiel Freude haben werden. Der Glücksfaktor ist gering und Freunde von Strategie und Taktikspielen kommen hier auf Ihre Kosten.

(kr)
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     60 Prozent - 2.45 PunkteIhre 12 Lesermeinungen zu Vasco da Gama~2.45
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Sascha01.Jul 12: zu viert am besten wegen der schlechten spielanleitung nur 3, vom Spiel her eine 4
Bent02.Feb 11: ich finde es gibt nichts schlimmeres, bwz. langweiligeres als spiele die funktionieren. die gibt es gerade bei den euro-games wie sand am meer. VdG hat leider nichts was neu, interessant oder aufregend, sprich ein kaufargument, wäre
Knightsbridge27.Jan 11: Optisch und haptisch hervorragend. Ausgewogene Bereiche sinnvoll verzahnt, eine Herausforderung zwar, aber nicht ermüdend oder zu lang.
Für mich ist ein Spiel dann gut, wenn es funktioniert und mich bis zum Ende bei der Stange hält. Ob es dann auch noch neue Mechanismen bietet, ist eher zweitrangig.
VdG ist gute Unterhaltung auf einem schön gestalteten Brett. Ich spiele es gerne und bereue den Kauf nicht.
Die Kritik an der Regel verstehe ich nicht: sie ist übersichtlich, klar und sinnvoll bebildert.

Babak Hadi
27.Dec 10: Seehr schones und gutes Spiel!
Micha A.09.Nov 10: Mehr Arbeit als Spiel. Besser als nichts zu spielen - aber wenn ich die Wahl habe, dann lieber was anderes...
Matthias05.Nov 10: Dieses Spiel ist einfach nur harte Arbeit und wenig Spiel. Ich mags nicht.
Paul Arnesen30.Oct 10: Schön verzahnte Mechanismen, jedoch einzeln betrachet nicht wirklich innovativ. Am Ende läufts darauf hinaus, ob ich schaffe, die notwendigen Aktionen günstiger bzw. effizienter durchzuführen als meine Mitspieler. Für Optimierer also ein gutes Spiel für andere vielleicht zu repetitiv.
Hans
22.Aug 10: Tolles Spiel mit schönem Spielbrett und interessantem Mechanismus. Macht in jeder Besetzung Spaß und ist spannend bis zum Schluss. Die Spielanleitung lässt nur in ein bis zwei kleineren Punkten Fragen offen. Das ist allerdings nicht so dramatisch, weil man sich letztlich dann doch erklären kann, was gewollt ist. Da gibt es deutlich Schlimmeres. Ich gebe dann mal als erster hier Punkte!
Maddin
19.Aug 10: Witzig: Gestartet als DIE Überraschungs-Sensation des Jahrgangs und dann nach und nach auf dem Boden der Tatsachen angekommen... Für mich persönlich gilt: Mitspielen - ja, OK, aber haben wollen - muss nicht...
Bent17.Aug 10: In der Tat gibt es so etwas schon sehr häufig. Sehr trockenes, herzloses, dröges Spiel, das nur weil es etwas komplexer ist nicht automatisch jeden Vielspieler erfreuen wird.
Fünf Runden lang immer wieder die gleichen drögen Dinge tun, ohne das man wirklich irgendwas aufbaut ist nun wirklch lagnweilig. Das einzig interessante an dem Spiel ist der Kosten-Mechansimus. Aber der kann das Spiel auch nicht retten.
Und die Spielanleitung ist eine mittlere Katastrophe.
Vivien Wulff
16.Aug 10: Ganz o. k.-mehr gibt es dazu nicht zu sagen!
Jörn Frenzel
16.Aug 10: Beim ersten Mal dachte ich, naja das gibt es so schon recht häufig, aber es wurde jedes Mal besser! Ein schönes Spiel!

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© Carsten Wesel am 17.05.2005 für www.fairspielt.de. Kontakt-Email zum Webmaster.