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Kardinal & König

Kirche & Staat - Die ewigen Gegenspieler

VerlagAutorSpielerAlterSpieldauerPreis
Goldsieber Michael Schacht 3-5 an 10 50 Minuten Euro 20,- 

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Spielziel:

Wir befinden uns im Europa des 12.Jahrhunderts - bildlich dargestellt durch den Spielplan, der 9 Länder Europas zeigt. Es sind diese Regionen, in denen die Spieler versuchen müssen, mit ihren Klöstern und Räten Mehrheiten zu er- und behalten. Rätepunkte gibt es für erfolgreiche Bündnisse von Nachbarländern, während die Länderpunkte sich aus den Klöstern errechnen.

Ablauf:

Es gibt Länderkarten in 5 Farben für 9 Länder. Frankreich als das größte Land ist alleine auf einer Karte vertreten, während alle anderen Länder sich ihre Präsenz mit einem weitern Land teilen (So ist auf jeder Bayern-Karte auch Burgund abgebildet). Jeder Spieler bekommt von seiner Farbe 8 Räte und 20 Klöster während der Startspieler den Kartenstapel mischt und jedem Spieler 3 Karten austeilt.

Wer am Zug ist spielt bis zu 3 Karten aus, wobei die Karte vorgibt, in welchem Land die Aktion durchgeführt wird. Man darf allerdings nur in einem Land zur Zeit aktiv werden und auch nur 2 Steine gleichzeitig einsetzen. Da man 3 Karten ausspielen darf, sieht man hier noch einen Zwiespalt, der zu klären ist, was sofort passiert. Werden nämlich 2 gleiche Karten gespielt, so zählt diese Kombination als Joker und er Spieler kann frei einsetzen - allerings nur in einem Land je Spielzug.

Ist ein Land leer, darf nur ein Spielstein eingesetzt werden. Ab dann entfällt diese Beschränkung und es kann munter drauf los gespielt werden. Klöster werden auf sogenannte Klosterfelder gestellt - diese Felder sind untereinander mit Straßen verbunden und können später Punkte bringen, sofern man Straßen hat, die aus mindestens 4 Klöstern bestehen.

Räte werden in den Mittelpunkt des Landes - auf das jeweilige Landeswappen - gesetzt. Hier ist die Einschränkung, daß nicht mehr Räte in einem Land stehen dürfen, als der führende Spieler in diesem Land Kloster stehen hat. So werden der Reihe nach Karten ausgespielt und anschließend die Kartenhand wieder aufgefüllt. Ist der Nachzugstapel aufgebraucht, so werden die 9 Länder nach einander gewertet. Wer die meisten Klöster in einem Land hat bekommt die Anzahl an Klöstern, die sich insgesamt in diesem Land befinden, als Punkte. Der mit den zweitmeisten Klöstern in einem Land erhält für jedes Kloster des Spielers mit den Meisten Klöstern einen Punkt - alle nachfolgenden Spieler entsprechend.

Nach der Zwischenwertung wird neu gemischt und der Stapel erneut durchgespielt. Auch hier kommt es jetzt wieder zu der eben beschriebenen Klosterwertung, allerdings werden jetzt auch die Räte gewertet. Hierbei werden je 2 Länder miteinander verglichen. Hat ein Spieler in beiden Ländern die Rätemehrheit, so bekommt er so viele Punkte, wie Räte in diesen beiden Ländern stehen. Sind so auch die Räte gewertet, wird noch ein Punkte je Kloster ausgeschüttet, sofern das Kloster zu einer druchgehenden Straße mit einer Mindestlänge von 4 Klöstern gehört. Jetzt gewinnt, wer das Spiel mit den meisten Punkten beenden konnte.

Fazit:

Kardinal & König ist ein schönes Spiel, welches auch für Kinder schon gut zu spielen ist. Es ist ein schnelles und ein schnell erklärtes Spiel, so daß man es bei fast jeder Gelegenheit spielen kann. Die durchschnittliche Spieldauer liegt unter einer Stunde - Somit wird es auch für Wenig-Spieler interessatn. Wo allerdings der Name herkommt, kann man aus dem Spiel nicht schließen. Es hätte auch Wurstbrot mit Soße darauf stehen können - der Titel wäre nicht viel unpassender. Aber so lange es nicht mehr Mankos gibt - und uns sind keine aufgefallen - hat man es mit einem gut spielbaren Spiel zu tun, das zu recht auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres 2ooo gelandet ist.
PS: Inzwischen ist als Nachfolger Kardinal & König - Das Kartenspiel erschienen.

(cw)
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     73 Prozent - 3.00 PunkteIhre 28 Lesermeinungen zu Kardinal & König~3.00
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Beate Bindrim26.Sep 07: Schön ist es! Vielleicht nicht außergewöhnlich, aber solide Spielekost.
Hans
26.Apr 07: Gutes Taktikspiel. Reine Strategen werden durch den Glücksfaktor "bekomme ich die Karten, die ich brauche" ausgebremst. Dann ist Umdenken erforderlich. Da nicht alles bis ins Letzte planbar ist, sind auch "Bauchspieler" nicht völlig chancenlos, auch wenn sie es deutlich schwerer haben dürften, als kopfbetonte Zocker. Wie bei allen derartigen Taktikspielen wenig interaktiv. Wer also gerne mit Mitspielern redet usw., wird hier nicht gut bedient.
Jonthedon11.Oct 06: Ich finde es schön, obwohl ich immer das Gefühl habe, dass irgendwas fehlt. Und - ich besetze immer Frankreich und gewinne auch immer. Seltsam...
Tim10.Sep 06: Eines der elegantesten Mehrheitenspiele, leider mit ziemlichem Nachteil für derjenigen, der zuerst in ein Land geht. Warum ist "Kardinal & König" heißt, dürfte aber doch eigentlich jedem klar sein ?
Maddin
28.Jul 06: Irgendwie einer der Väter der Mehrheiten-Spiele. Das Prinzip ist aber bei diversen Konkurrenten besser, lustiger, reizvoller verpackt worden .
Bernd Eisenstein

16.Jul 06: Auch heute noch ein Klassespiel. Jederzeit wieder!
Martin Kosub
20.Jun 06: Ein gutes Spiel, das aber nach öfterem Spielen eintönig werden kann.
Mark Zurheide16.Jun 06: Die Welt würde auch ohne dieses Spiel auskommen, sähe aber schlechter aus.
Sporb08.Jun 06: Nicht wirklich spannend imho, man kann auch nicht viel machen. Natürlich leichter zu erlernen als El Grande, aber nicht annähernd so ansprechend und spassig. Der erste Einsetzer in eine neue Region wird imho zu stark bestraft. Nicht mein Ding.
Jan Mirko Lüder

26.Apr 06: Nach wie vor zählt Kardinal & König zu meinen persönlichen Lieblingsspielen und hat auch nach mehreren Jahren regelmäßigen Spielens seinen Reiz nicht verloren.
Mittlerweile spielen wir zwar häufiger China, doch gefällt mir der alte Spielplan von K&K viel besser, weshalb ich jetzt meist mit den hübscheren chinesischen Holzpalästen und Räten auf einer europäischen Landkarte spiele. Irgendwie cool, dieser kulturelle Mix. Echt postmodern!

Sarah Kestering
22.Jan 06: Sieht schoen aus, ist aber nicht gerade spannungsgeladen - auch nicht mit den Erweiterungen - Der Vatikan und Das Duell.
Marco Stutzke
22.Jan 06: ich habe nur das china, am anfang sehr oft gespielt und nun verstaubt es
Carsten Pinnow
01.Dec 05: Das Design ist zwar inzwischen etwas angestaubt, aber trotzdem...
Frank BiesgenKeine besonderen Fehler, aber das gewisse Etwas fehlt meiner Meinung nach. Es reizt mich nicht besonders, das Spiel mal wieder hervorzuholen.
Roland Sciarra25.Dec 04: sehr gutes spiel nur die abrechnung
am schluss ist ein wenig zu viel des guten.ansonsten empfehlenswert.

Dino11.Mar 04: Mein absolutes Lieblingsspiel, ein taktischer Leckerbissen mit angenehm übersichtlicher Spieldauer und genial einfachen Spielregeln. Hätte durchaus das Zeug zum SdJ gehabt (P.S.: Michael Schacht hätte es auch mal verdient)! Also: Suchtgefahr!
Jörn Frenzel
08.Dec 03: Ein schönes Strategiespiel, das die spannung und die Siegentscheidung bis zum Ende hoch hält.
Martin_ostar03.Nov 03: Ein Super Spiel für Strategen... mit vielleicht ein wenig zuviel Glückselementen.
Marcel Lange28.Oct 03: Was,schon Zwischenwertung?ECHT-Schluß?
Naja,wenigstens hat es nicht lange gedauert!
Schaute interessanter aus.Vielleicht für Leute die kurze Strategiespiele mögen.

Babak Hadi
06.May 03: Ein sehr gutes und schnelles Leichtgewicht. Wie schon von anderen erwahnt sehr gut als 'Aufwarmer'.
Jan Mirko Lüder

28.Feb 03: Ein feines Spiel das außerdem graphisch sehr schön gestaltet ist. Bei uns gerne als "Aufwärmer" oder "Abklinger" verwendet.
Sven Baumer19.Feb 03: "El Grande light" ;-)
Ich liebe beide Spiele!

Andreas SchelzelAls Einstieg oder zum Abschluß eines Spieleabends hat es bis heute nichts an seinem Reiz verloren - auch wenn es mittlerweile eher seltener vorkommt, dass wir gleich mehrere Partien hintereinander spielen, wie dies anfangs immer der Fall war.
Stefan Mieder"Wie, schon vorbei? Na ja, ganz nett, aber muss nicht nochmal sein."
Thorsten WaldSo, Marten, wir sollten uns mal kennenlernen :-) Hatten wir das nicht sogar damals zusammen gespielt? Das Spiel lässt einem zu wenig Möglichkeiten, an bereits gefällten Entscheidungen nochmal zu drehen, es wirkt etwas statisch.
Michael Andersch
Hätte seinerzeit Spiel des Jahres werden sollen.
Mike Camensehr schönes Spiel ohne Wenn und Aber!
Marten Holst
...und irgendwann hatte ich dann gewonnen. Trotzdem sprang bei mir (allerdings als einzigem, den ich kenne) der Funke nicht über.

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© Carsten Wesel am 20.06.2002 für www.fairspielt.de. Kontakt-Email zum Webmaster.