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Carat

Der punkteträchtige Wettkampf um Diamanten

VerlagAutorSpielerAlterSpieldauerPreis
Queen Games Dirk Henn 2-4 ab 10 60 Minuten Euro 21,- 

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Spielziel:

Viele Diamanten-Teile warten darauf, von den Mitspielern auf dem Spielbrett abgelegt zu werden. Wer das am geschicktesten macht und dabei dafür sorgt, daß die Diamanten der Mitspieler (günstig gelegt) möglichst wenig Punkte bringen, kassiert die meisten Punkte und wird somit diese Partie Carat gewinnen.

Ablauf:

Vor uns liegt das leere Spielfeld, auf dem jetzt Punktechips verteilt werden, die den Spielern später durch das Ablegen ihrer Diamantenkärtchen Punkte bringen. Die Punktechips mit den Werten von 1-5 werden zufällig auf dem 7x7-Raster verteilt. Auf die Zwischenräume werden jetzt reihum durch die Mitspieler ihre Diamantenkärtchen gelegt. Diese fast quadratischen Diamantenkärtchen sind in 4 Viertel geteilt, die mit je einer der 4 Mitspielerfarben eingefärbt sind. Zusätzlich hat jedes dieser Kärtchen noch einen der Werte von eins bis sechs.

Der Spieler, der an der Reihe ist, nimmt sich eins von den verdeckten Plättchen und legt es auf dem Spielplan ab. Das erste Kärtchen kann (außer am Rand) frei platziert werden, während anschließend immer waagerecht angelegt werden muß. Dabei wird das Diamantenkärtchen so gelegt, daß die einzelnen Farben immer genau in die Richtung der zuvor zufällig verteilten Punktechips zeigen. So haben in der Mitte des Spielfeldes 4 und am Rande 2 Karten um die Chips Platz während in den 4 Ecken nur 1 Karte notwendig ist, um die Punktechips einzuschließen.

Ist ein Punktechip vollständig eingeschlossen, so geht es hier an die Wertung. Es gibt umso mehr Punkte, je mehr verschiedene Farben um den Punktechip rumliegen. Die Anzahl der Farben wird mit dem Wert des Punktechips multipliziert. Diese Punkte gehen nun an den Spieler, der am Punkte-Chip in seiner Diamanten-Farbe mit der höchsten Summe vertreten ist. Haben 2 oder mehr Spieler die gleiche höchste Summe, so putten sie sich gegenseitig aus und der Spieler mit der nächst-niedrigeren Summe gewinnt hier die Punkte.

Das Spiel endet, wenn alle Diamanten-Kärtchen gelegt wurden und alle Punkte-Chips abgerechnet wurden.

Fazit:

Carat ist ein Spiel, dessen Regeln schnell gelernt sind und somit auch recht schnell begonnen werden kann. Ab dann grübelt man bei jeden Zug, wie der Diamant am besten zu legen ist, so daß die eigenen Punkte möglichst gut und die fremden möglichst schlecht platziert werden, denn auf jedem Kärtchen sind ja alle 4 Spielerfarben vertreten.

Carat ist als 2er-Spiel um ein vielfaches besser, als in der kompletten Besetzung, da man hier nicht sehr viel vorplanen kann und es vorkommen kann, daß man die benötigten Karten nicht bekommt. Die Möglichkeit besteht zwar auch im 2-Personen-Spiel, doch ist der Faktor Glück hier nicht so hoch.

(cw)
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     63 Prozent - 2.59 PunkteIhre 9 Lesermeinungen zu Carat~2.59
Punkte
Michael Andersch
09.May 10: Neue Wertung für dieses Spiel Habe beim ersten Mal vergessen, Punkte zu vergeben...
Thomas Hammer
28.Jul 08: Das Spiel ('Carat' oder 'Gärten der Alhambra') funktioniert zwar tadellos, es hat eine ausgewogene Mischung aus Glück und Taktik.... und trotzdem kam es bei uns nur sehr selten auf den Tisch! In stiller Zweierrunde ein solider Zeitvertreib (aber ohne erkennbare Höhepunkte), wird es mit 3 oder gar 4 Spielern wegen der Wartezeiten/Unplanbarkeit fast unspielbar...
Variante: Immer 2 Kärtchen auf der Hand erhöht das taktische Element im 2-Peronen-Spiel

Michael Andersch
29.Aug 06: Für meinen Geschmack viel zu glücksabhängig. Falls einen das nicht stört: Nettes Spielchen!
Jan Mirko Lüder

03.Jun 06: Für ein Grübelspiel ist es tatsächlich zu glücksabhängig. Trotzdem macht's Spaß und wer einmal daran Gefallen findet, hört so schnell nicht damit auf...
Verglichen mit der Neuauflage des selben Verlags schneidet das Design allerdings sehr schlecht ab - deswegen gibt's von mir leider einen ganzen Punkt Abzug.

Christian Pütter31.Mar 06: Vom Ambiente her hätte ich s in die 60er gesteckt. Macht aber wirklich Spaß
Maddin
31.Mar 06: Zugegeben, diese Wertung bezieht sich nicht auf CARAT, das ich damals nicht kannte, sondern auf die (regeltechnisch unveränderte) Neuauflage DIE GÄRTEN DER ALHAMBRA. Nun ist es nicht mehr ganz so hässlich, aber immer noch genauso schön grüblerisch und gemein...
Carsten Pinnow
01.Dec 05: Farbfolter.
Jörn Frenzel
10.May 03: Spielt sich leicht, man muß dabei aber grübeln so das es nicht zu einfach wird und ist spannend bis zum Schluß, was will man mehr.
Michael Andersch
24.Jul 02: Für meinen Geschmack viel zu glücksabhängig. Falls einen das nicht stört: Nettes Spielchen!Ohne
Wertung

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© Carsten Wesel am 02.01.2004 für www.fairspielt.de. Kontakt-Email zum Webmaster.