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Maori

Ein kleiner Törn durch die Südsee

VerlagAutorGrafikSpielerAlterSpieldauerPreis
Hans im Glück Günter Burkhardt M.Menzel & H.Lieske 2-4 ab 8 Jahre 40 Minuten 22,- Euro 

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Spielziel:

Wir sind mal wieder mit unserem eigenen und persönlichen Spielablageplan in der Südsee gestrandet und denken uns, daß es wohl am sinnvollsten und naheliegendsten ist, daß wir - wo wir jetzt schon mal hier sind - uns einfach mal ein wenig umsehen. Hier in dieser einzigartigen Inselwelt soll es viele schöne und nette Flecken geben. Evtl. finden wir auch ein paar Buchten, in denen wir die so sehr geschätzen Plättchen für unser Ablagetableau finden, um unsere eigene Inselwelt zu gestalten. Gut, machen wir das.

Ablauf:

Wir haben unseren Ablageplan dabei und ein Boot. Mit dieser Ausstattung bleibt uns nicht viel anderes übrig, als uns auf den Weg zu den Plättchen zu machen. Diese sollen - so besagen die Gerüchte - ganz in der Nähe in einem ungewöhnlichen Raster zu finden sein. Hier muß man nur mit seinem Boot um die Plättchen herum steuern, um die interessantesten unter ihnen einladen und auf dem eigenen Tableau ablegen zu können.

Endlich kommt der Ruf unseres Steuermannes, daß das Ziel erreicht ist und aus dem Auguck schon die ersten Plättchen gesichtet wurden. Jetzt heißt es, dieses Plättchen-Archipel geschickt zu umschiffen und hier und da ein Plättchen für die eigene Ablage zu angeln. Aktuell besteht unsere Flotte aus 2 Booten und so legen wir auch Etappen von maximal 2 Plättchenlängen auf unserem Wege um dieses Archipel herum je Zug hinter uns. Anschließend wird sich ein wenig umgeschaut und das erfolgsversprechendste Plättchen in die eigene Auslage umgelegt.

In der eigenen Auslage versuchen wir uns eine eigene und kleine private Inselwelt zu schaffen - mit Palmen und Hütten und auch mit Blumenkränzen und neuen Booten. Wie wir diese Inseln für uns gestalten, bleibt uns selber überlassen, einzig wichtig ist, daß wie daran denken, die Palmen mit den Blättern nach oben zu pflanzen. Später zur Wertung ist es wichtig, die Inseln abgeschlossen zu haben und sie evtl. auch mit einer Hütte zu versehen, um mit dieser Bebauung noch mehr Punkte zu bekommen. Gut sind auch die Blumenkränze. Weitere Muscheln und Boote hingegen sind hauptsächlich während der Erkundungsfahrt sinnvoll, wenn entweder weiter gefahren werden kann oder beim Umschauen nach den Plättchen eine größere Auswahl vorgefunden wird.

Auf diese Weise fahren die Spieler mit ihrem Boot kontinuierlich um diese Plättchen und decken sich Stück für Stück mit ihren Inselteilen ein und vervollständigen damit ihre eigene Auslage - Spielende ist, wenn ein Spieler seinen Ablageplan vollständig belegt hat. Dann können die Punkte gezählt werden, nachdem jeder außer dem Fertigen noch einen Zug machen darf. Und - wenn wunderts - anschließend hat man mit den meisten Punkten gewonnen.

Fazit:

Maori ist nicht nur ein Spiel, das schön anzusehen ist, sondern auch ein Spiel, welches einfach erklärt und schnell gespielt ist. Die Regeln sind einfach gehalten und für alle die Spieler, denen die Regeln zu einfach sind, sind noch ein paar mehr Regeln beigelegt, um auch diesen Spielern noch ein interessantes Spiel zu liefern. Regeln in 3 Abstufungen zu haben, ist eine gute Idee, erleichtern sie doch den Einstieg und lassen jedem zu, das Spiel in der gewünschten Schwierigkeit bzw. Einfachheit zu spielen.

Die Aufmachung von Maori bietet dem Auge wirklich was, so daß die Erinnerung an den letzten/nächsten Urlaub sich quasi sofort aufdrängt. Der einzelne Zug eines Spielers geht erstaunlich fix (wenn man mal davon absieht, daß ein Grübler jedes Spiel zunichte grübeln kann) und die Wartezeit zwischen den Zügen ist erstaunlich gering. Autor Günter Burkhardt hat mit dem Mechanismus zur Aufnahme der Plättchen zwar bei sich selbst geklaut, doch bei Maori passt's wirklich gut, so daß er dafür nicht gescholten, sondern eher gelobt werden sollte.

Zusammenfassend ist Maori zwar kein Highlight, aber es macht mindestens genau so viel Spaß und dauert dabei noch nicht einmal ewig.

(cw)
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     40 Prozent - 1.66 PunkteIhre 5 Lesermeinungen zu Maori~1.66
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Matthias Räwer04.Sep 09: Bei uns hat sich Maori richtig als kleines, feines Balkonspielt etabliert. Sicher bietet das Spiel nicht viel Neues. Dennoch sind wir alle ziemlich angetan von Maori, sodass es schon häufig gespielt wurde. Weitere Balkonspiele bei uns sind: Die hängenden Gärten, Samarkand, Roll Through The Ages, Emerald... zu nennen.
Martin Kosub
31.Aug 09: Sinnloses Plättchenlegen. Mir macht das wenig Spass!
Mark Nienstermann26.Aug 09: laaaaaangweilig. sieht aber hübsch aus. mechanismus der Züge hat mich schon bei Kupferkessel nicht überzeugt.
Thomas Hammer
25.Aug 09: Maori bietet angenehme, flüssige Spielunterhaltung, angereichert mit einem ordentlichen Schuss Taktik. Die Mechanismen sind zwar alle schon mal da gewesen, vereinen sich aber gelungen zu einem schönen Spiel, das uns (Viel- und Familienspieler) immer wieder als 'Zwischendurchpartie' gefällt. Als taktisches Familienspiel wirklich sehr empfehlenswert.
(Info @ Maddin: Einen Zug kann und muss man immer machen - Muscheln erhöhen nur die Auswahlmöglichkeiten...)

Maddin
25.Aug 09: Erschreckend unspannend und wenig originell sowohl im Thema wie auch im Mechanismus. Dazu noch kamen wir gleich in der ersten Testpartie gegen Ende an einen Punkt, wo aufgrund Muschelmangel drei (!) von vier Mitspielern keinen Zug mehr machen konnten... "Nicht ausentwickelt" muss man das Ganze also wohl nennen.

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© Carsten Wesel am 25.08.2009 für www.fairspielt.de. Kontakt-Email zum Webmaster.