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Kragmortha

Was täten wir nur ohne die verfluchten Goblins?

VerlagAutorGrafikSpielerAlterSpieldauerPreis
Mario Truant Verlag W.Obert & R.Crosa Riccardo Crosa 2-8 ab 8 Jahre 40 Minuten 21,- Euro 

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Spielziel:

In Kragmortha kontrollieren die Spieler Goblins, die in der Bibliothek ihres Meisters herumalbern und versuchen, dessen mächtige Zaubersprüche zu entwenden. Dabei müssen Sie auf der Hut sein vor den schrecklichen Strafen, die dieser verteilt. Derjenige Goblin, der die wenigsten Strafen erhalten hat und die meisten Zauberbücher gestohlen hat, gewinnt das Spiel.

Ablauf:

Jeder Spieler bekommt 3 Bewegungskarten, auf welchen entweder ein Goblin oder der Meister abgebildet ist. Zusätzlich sind auf den Karten 2 Symbole, welche man auch auf dem Spielplan findet, damit man diejenige Figur durch die Bibliothek steuern kann. Der Spieler spielt nun 1 Karte aus, bewegt seinen Goblin oder den Meister entsprechend der Karte und versucht zum Tisch in der Ecke des Spielplans zu gelangen, damit er ein Buch stehlen kann. Auf den Weg dorthin kann er auch andere Goblins schubsen. Zusätzliche Teleportfelder auf dem Spielplan erschweren die Bewegung. Nach dem Zug zieht der Spieler wieder eine Karte nach.

Sollte der Spieler oder ein anderer Spieler in diesem Zug durch das Schubsen mit dem Meister, welcher auch als Spielfigur unterwegs ist, zusammentreffen, dann bekommt er einen Fluch aufgebrummt, welcher auf den Karten 'vernichtender Blick' abgebildet sind. Auf diesen Karten sind verschiedene Körperteile abgebildet, wobei genau beschrieben wird, was man bis zum Spielende machen muss. z.B. 'Strecke alle Finger aus'. Sollte ein Spieler schon einen Fluch auf einem Körperteil haben, dann muss er solange ziehen, bis er eine Karte zieht, die sich auf ein anderes Körperteil bezieht.

Die Partie Kragmortha endet, sobald ein Spieler mit 4 Flüchen behaftet ist oder wenn keine Zauberbücher mehr vorhanden sind. Der Spieler mit den wenigsten Flüchen gewinnt das Spiel. Bei Gleichstand wird geschaut, wer mehrerer Bücher stehlen konnte.

Fazit:

Kragmortha ist ein extremes Funspiel, welches man daher mit mindestens 4 Personen spielen sollte. Hilfreich wäre es auch, wenn die Mitspieler recht offen für solche Späße wären. Besonders gut lässt sich Kragmortha auch mit Kindern spielen! Die Spielanleitung kommt in 7 Sprachen daher, wobei aber trotzdem einige Fragen unbeantwortet bleiben. Es ist z.B. nicht klar, wie oft man einen Spruch von einem Zauberbuch nehmen darf oder ob ich noch eine zweite Bewegung machen darf, wenn ich in meiner ersten jemanden gestoßen habe. Etwas irritierend ist es auch, wenn ich einen Fluch habe, der mir sagt, daß ich eine Bewegungskarte auf den Boden werfen soll. Wer sie dann zuerst schnappt, darf sie auch gleich benutzen.

Die Grafiken von Spielbrett und Spielfiguren hingegen sind sehr gelungen.

Falls jemand also ein lustiges Partyspiel sucht, ist er mit Kragmortha gut beraten. Übrigens hat Kragmortha sehr wenig mit dem Kartenspiel Ja, Herr und Meister gemeinsam, obwohl es meist als Brettspielversion hiervon angepriesen wird. Es geht auch nicht darum, Geschichten zu erzählen, wie es im Kartenspiel der Fall ist. Hier noch eine Vorwarnung, damit man weiß, was einem bei dem Spiel erwartet: Ein Freund von mir musste immer aufstehen, wenn er am Zug war und dabei immer die Finger gestreckt lassen. Zusätzlich musste er mit dem Ellbogen auf den Tisch hauen, wenn sein Name gerufen wurde? Hier noch ein kleiner Tipp: Nehmt als Fluchkarten andere Spielkarten her, damit die Originalkarten nicht gleich kaputt sind. Das kann nämlich sehr leicht passieren, wenn man sie sich zwischen die Hände und den Ellbogen quetschen muß. Und wenn sie nicht kaputt gehen, zerknittern sie doch mindestens.

(rv)
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     53 Prozent - 2.16 PunkteIhre 3 Lesermeinungen zu Kragmortha~2.16
Punkte
Julius09.May 08: Ich finde das Spiel sehr gut, deswegen auch 4 Punkte!
Vivien Wulff
01.May 08: Ein ganz nettes Partyspiel!
Jörn Frenzel
28.Apr 08: Mit Kindern macht es Riesenspaß, als Erwachsener fehlt die Dauerlust an diesem Spiel! Aber ab und zu in großer Runde ist es drollig!

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© Carsten Wesel am 27.04.2008 für www.fairspielt.de. Kontakt-Email zum Webmaster.