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Kontor

Warenumschlag im Amsterdams Grachtenviertel

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Goldsieber Michael Schacht 2/4 Euro 12,- 

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Spielziel:

Die beiden Spieler oder Parteien versuchen im Kanalviertel von Amsterdam die Kanäle auszubauen und gleichzeitig Lagerhäuser zu errichten, so daß sie in bestimmten Bereichen die Mehrheit an den dort angebotenen Waren erhalten.

Ablauf:

Es wird eine Ausgangssituation aus Wasserkarten aufgebaut, die von mal zu mal verändert werden kann -- zum Kennenlernen stehen einige definierte Startaufstellungen zur Verfügung. Die restlichen Wasserkarten werden gemischt und als Nachziehstapel offen neben das entstehende Spielfeld gelegt, so daß die oberste Karte immer erkennbar ist. 2 Wasserkarten bekommt jeder Spieler auf die Hand. Zusätzlich zieht er noch 3 Karten aus einem eigenen Kartensatz mit Lagerhäusern, den der Gegner (anders gemischt) auch hat. Nachdem jeder noch 4 Taler bekommen hat, kann das Spiel beginnen.

Jeder wählt verdeckt eine seiner Karten aus und gemeinsam werden die Karten anschließend umgedreht. Jetzt wird es Zeit, um das Spiel zu verstehen, einen Blick auf diese Karten zu werfen. Alle Karten haben in der linken oberen Ecke eine Ziffer - und wer die höhere Ziffer ausgespielt hat, der darf seine Aktionen zuerst ausführen. Hat der Spieler eine Wasserkarte gewählt, so bekommt er aus der Kasse der Stadt Amsterdam für den Ausbau des Kanalsystems einen Taler.

2 weitere Symbole können noch auf den Karten abgebildet sein. Da ist erstens ein Taler, der den Gegner dazu verpflichtet, 1 Taler an die Staatskasse als Steuer zu zahlen (Kann er das nicht, so muß dieser seine Karte wieder auf die Hand nehmen und kann diese Runde keine Aktion ausführen). Zweitens können wird dort ein Schiff finden. Dieses Schiff erlaubt es, das kleine Zollschiff, das dort auf den Kanälen schippert auf ein beliebiges Wasserfeld zu bewegen (wenn man möchte). Anschließend darf er ein waagerecht angrenzendes Lagerhaus entfernen, wenn auf diesem auch ein Schiffs-Symbol abgebildet ist.

Nun legt der Spieler seine ausgespielte Karte rechtwinklig an das schon bestehende Amsterdamer Grachtenviertel an. Hat er ein Lagerhaus gespielt, so stellt er die auf dieser Karte abgebildeten Waren auf die Karte (oder, wenn in diesen Gebiet schon eine eigene Karte liegt, dann (der Übersicht wegen) mit auf diese). Ein Gebiet ist bei Kontor ein zusammenhängender Bereich aus Festland (Lagerhäuser, Kneipen oder Krähne), der vom Spielfeldrand und/oder von Wasser eingeschlossen ist. Kann der Bereich nicht mehr erweitert werden, so wird er gewertet, wobei hier die Mehrheiten an den 3 im Spiel befindlichen Waren gewertet werden. Wer die Mehrheit hat, stellt einen Lagerverwalter seiner Farbe in dieses Gebiet. Dieses Gebiet ist abgerechnet und kann auch nicht mehr verändert werden. Die Waren kommen in den Vorrat zurück.

2 Sonderkarten (Baukran und Kneipe) gibt es auch noch. Ein ausgelegter Kran reserviert für den Ausspielenden die 4 Felder, die senkrecht an ihn grenzen. Der Gegenspieler darf hier höchstens noch Wasserkarten ablegen. Die Kneipe ist ein Gebäude ohne Funktion, das nur einen Bauplatz einnimmt.

Das Spiel endet, wenn das vorgegebene Feld (Das Grundspiel startet mit einem 5x5-Kreuz und endet, wenn ein 7x7-Feld gefüllt ist) vollständig mit Karten gefüllt ist. Dann wird gezählt, wer die größte Anzahl von Lagerverwaltern auf dem Spielplan hat und so der Gewinner ermittelt.

Fazit:

Das Einstiegsspiel in der Regel ist eine gute Möglichkeit Kontor zu lernen, außerdem will man meist gleich eine neue Partie anschließen, um das vorher gelernte zu vertiefen (oder Fehler nicht wieder zu machen). Man kann es prima mit 2 Personen spielen, so daß es sich auch für kleine Spielerunden eignet.

(cw)
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     52 Prozent - 2.12 PunkteIhre 19 Lesermeinungen zu Kontor~2.12
Punkte
Jonas Hoffmann30.Nov 06: Leider ein Fehlkauf.
Demokrit18.Jul 06: Selten so ein zähes Spiel zwischen den Fingern gehabt... Die Null verkneife ich mir nur weil ich die Erweiterungen nicht mit getestet habe.
Vivien Wulff
19.Jun 06: Ich habe mich ganz doll geärgert, ist aber trotzdem schön,oder??
Hans
30.Dec 05: Welch eine überraschende Meinungsvielfalt. Ich zähle auf jeden Fall zu der Partei der Leute, die Kontor gut finden. Ich verstehe echt nicht, weshalb es hier sogar zu Null-Wertungen gekommen ist, seltsam, das.
Carsten Pinnow
01.Dec 05: Gut, aber nicht überragend.
Sarah Kestering
08.Jan 05: Wir haben es wieder und wieder rausgeholt um Kontor noch eine Chance zu geben. Aber es blieb genauso wie es vom ersten Spiel an war - langweilig.
Roland Sciarra25.Dec 04: wird von spiel zu spiel immer wie besser,einfache regeln ,spannendes spiel.
super

Marcel Lange12.Mar 04: War von seinem Neuen"Das große Fressen"schlicht begeistert,habe mir trotz schlechter Kritiken Kontor geholt:und sie haben recht! Vielleicht was für Anfänger.
Dino11.Mar 04: Trotz der kontroversen Meinungen und dem differenzierten Diskussionsaustausch: Kontor ist ein klasse Legespiel! Insbesondere Anfänger haben gegen Kontor-Spieler null Chancen, da die meisten dazu neigen, riesige Gebiete abzuschließen, was jedoch zwangsläufig nicht zum Sieg führt. Die Regeln sind klar umrissen und die Profivariante lässt genügend Spielraum zum Taktieren und zum Ärgern des Mitspielers. Langanhaltender Spielspaß ist zudem durch weitere Szenarien und Ereigniskarten pp. gesichert, die man auf der Website von Michael Schacht (www.spiele-aus-timbuktu.de) downloaden kann.
Timo21.Dec 03: Sehr gutes Spiel mit hohem Taktik- und geringem Glücksanteil.

Gute Mischung zwischen Tüfftelei und Kommunikation (insbesondere beim Spiel zu viert).

Dieses interessante Spiel erhält durch die Varianten sehr hohes Maß an Abwechslung, so ist lange Zeit für Spaß gesorgt.

Maja Dorn13.Aug 03: Selten ein so schlechtes Spiel gespielt. Todlangweilig.
Aber wahrscheinlich habe ich es bloß nicht kapiert, es kann nicht nicht umsonst so gehypt werden.
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Jörn Frenzel
26.Jul 03: Ein nettes, feines und ruhiges Spiel mit einigen taktischen Ansprüchen.
Marc Gallus16.Mar 03: Neue Wertung für dieses Spiel Irgendwie scheinen die meisten hier das Spiel nicht richtig zu verstehen..Die Erweiterungen, also Lagerhaus, Aktionskarten, Ereigniskarten, machen aus diesem Spiel einen echten Hammer. Dagegen ist Carcassonne beinahe langweilig...Empfehlung gilt aber NUR mit den Erweiterungen!:-)Ohne
Wertung
Jan Mirko Lüder

25.Feb 03: Nett, ganz nett. Aber auch nicht mehr...
Und zu zweit gibt es eh reizvolleres

Thraka03.Feb 03: Pfiffig sind natürlich die vielen Variationen, von denen man noch einige auf des Autors Homepage nachspielen kann. Leider aber ist mir das alles viel zu frickelig und ohne wirkliche Tiefe. Insgesamt zwar nett im Ansatz, aber nicht wirklich dauerhaft interessant.
Marc Gallus07.Dec 02: In der Fortgeschrittenenversion mit allen Erweiterungen ein absolut schönes und spannendes Zweierspiel.
Absolute Kaufempfehlung!

Michael Andersch
24.Jul 02: Wenig spannend, da helfen auch die Varianten nicht viel weiter.
Stefanie SieversLeider kam der rechte Spielspaß trotz schöner Aufmachung überhaupt nicht auf. Einmal gespielt - und weggelegt.
Thorsten WaldEs macht immer wieder Spaß und wird daher immer wieder gerne ausgepackt. Das sagt doch eigentlich schon viel!

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© Carsten Wesel am 05.08.2002 für www.fairspielt.de. Kontakt-Email zum Webmaster.