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Kakerlakenpoker

Das Spiel mit den Tieren, die man gar nicht mag

VerlagAutorGrafikSpielerAlterSpieldauerPreis
3 Magier Spiele Jacques Zeimet Rolf Arvi Vogt 2-6 ab 8 Jahre 15 Minuten 10,- Euro 

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Spielziel:

Kakerlaken und sonstiges Getier sind nicht wirklich jedermanns Sache, so daß man selbige am liebsten ganz weit weg weiß. OK, das geht nicht immer, denn überall wo Menschen hinkommen, kommt auch das kleine Krabbelgetier hin - ob wir es nun wollen oder nicht. Beim Kakerlakenpoker ist es ganz ähnlich, denn auch dort tauchen diese Tiere auf. Und auch dort möchte sie niemand in seiner Nähe haben. Ganz, wie im richtigen Leben./p>

Ablauf:

Alle Spieler halten zunächst gemischt und gut verteilt alle Karten, die das Spiel so zu bieten hat. Das sind die Handkarten, die im Laufe des Spieles eher weniger, als mehr werden. Dafür werden sich diese Tiere vor mir offen auf dem Tisch in meiner eigenen Auslage sammeln. Etwas sammeln dürfen sie sich, so viel gestatten wir ihnen. Sollten sich jedoch mehr als 3 einer Art vor einem Spieler versammeln, hat er den Kakerlakenpoker dieser Runde verloren, auch wenn's diese Runde mal die Frösche oder Ratten waren, die ihm den Strich durch die Rechnung gemacht haben.

Ob's die letzte Runde war oder nicht, darauf hat man sich zumeist vor dem Spiel geeinigt, denn sicher ist, daß es nicht bei nur einer Runde bleiben kann, denn erstens muß man sich erst einspielen und zweitens verlangt es einem schon nach der ersten Runde nach mehr! Ob man auch mehr Stinkwanzen, Skorpione und Fledermäuse brauch, ist eine ganz andere Frage - sie gehören in diesem Fall einfach dazu.

Im Spiel selber sucht sich der aktive Spieler eine seiner Handkarten aus und schiebt sie verdeckt zu einem Mitspieler und sagt außerdem (wahr oder gelogen), was er ihm herüber geschoben hat. Nun ist es an diesem Spieler, diese Behauptung zu glauben oder auch nicht oder sie an einen anderen Spieler (mit neuer oder alter Ansage der Vorderseite) weiter zu reichen. Wer hier beim Lügen erwischt wird, legt die Karte offen vor sich aus und ist erneut am Zug. Weiter geschoben werden kann die aktuelle Karte übrigens nur an Spieler, die sie in der aktuellen Runde noch nicht geschoben haben.

Die aktuelle Runde endet, wenn vor einem Spieler in einer Kartensorte die Hälfte aller Karten liegt. Dieser Spieler hat diese Runde verloren, während alle anderen gewonnen haben. Eine seltene Konstellation, daß mehr Leute gewinnen, als verliegen - aber nicht uninteressant.

Fazit:

Die obige Beschreibung von Kakerlakenpoker bezieht sich hauptsächlich auf das Spiel mit mehr als 2 Personen, obwohl Kakerlakenpoker auch für 2 Personen geeignet sein soll. Bei dieser Variante verliert Kakerlakenpoker jedoch ziemlich an Reiz und damit auch die Spielbarkeits-Empfehlung. Wer nur zu zweit spielt, sollte sich ein typisches 2-Personen-Spiel aussuchen, da hat er mehr von.

Kakerlakenpoker ist ein typisches Bluffspiel und genau das muß man wissen, wenn man es spielen möchte. Diese Art von Spielen ist nicht jedermanns Sache, weshalb auch ob der Güte des Spieles für kleinere Runden, keine generelle Empfehlung ausgesprochen werden kann. Aber auch in der größeren Runde, ist bei Kakerlakenpoker nicht immer wirklich viel los. In den ersten Runden plätschert es erst einmal vor sich hin, da noch kein Spieler abschätzen kann, welche Karten man ihm zuschiebt. Das ändert sich erst, wenn vor den Spielern schon mehrere gleiche Karten liegen und man Angst haben muß, daß eben diese Karten einem untergeschoben werden. Das ist dann auch der Zeitpunkt, wo sich diverse Spieler für mein Problem interessieren und meine Schwachstellen ausnutzen - ein kleines Manko, das sich ergibt, wenn es keine feste Spielerreihenfolge gibt. Aber mit fester Reihenfolge wäre es einfach zu eintönig, so daß Kakerlakenpoker in der vorliegenden Form schon OK ist.

Zusammenfassend ist Kakerlakenpoker gut gelungen und vor allem auch durch die Wahl der Tiere und Graphic interessant geworden. Wer kurzweilige Unterhaltung sucht, ist mit Kakerlakenpoker auf dem richtigen Weg. Ein Weg, den auch schon die Jury 'Spiel des Jahres' vorgezeichnet hat, indem sie Kakerlakenpoker mit einem Eintrag auf der Empfehlungsliste in das erweiterte Rampenlicht der 'guten Spiele' gebracht hat.

(cw)
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     33 Prozent - 1.37 PunkteIhre 15 Lesermeinungen zu Kakerlakenpoker~1.37
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Deranonyme12.Oct 09: Was soll an dem Spiel gut sein? Ich verstehe es nicht.0
Knightsbridge14.Sep 09: Die Erwachsenen spielten nur widerwillig mit und die Kinder fragten schon während der ersten Runde, ob es danach noch ein "richtiges" Spiel gäbe... Und die Graphik mochte auch niemand.
Ich weiss nicht, wer die Zielgruppe für dieses Spiel sein soll. Wir sind es definitiv nicht.
0
Thomas Hammer
20.Jun 09: Stimmt: Ist tatsächlich recht "belanglos" - aber auch ein wirklich netter Pausenfüller, v.a. zu später Spielrundenstunde.
Tipp: Um das "1-Opfer-Problem" zu beseitigen, kann auch ruhig mal "reihum" statt "beliebig" gespielt werden - ausprobieren!

Marco Stutzke
13.Mar 08: Viel zu hässlich und belanglos.
Klaus Ottmaier09.Mar 07: Spielen wir verschiedene Spiele oder warum gibt es für Kakerlakenpoker so niedrige Wertungen? Was hatten wir schon äußerst unterhaltsame Spieleabende mit diesem kleinen Kartenspiel. Definitiv besser (spielerisch und zum Mitnehmen) als Bluff. (s.a. Kommentar bei 6-nimmt)
Hans
16.Nov 06: Etwas für Schadenfrohe. Oder für die Leute, die es einem in der Runde mal wieder so richtig zeigen wollen. Schaffen sie es, die anderen mitzuziehen, sieht der eine wirklich arm aus. Gott sei Dank ist die Art Mitspieler recht selten. Und von daher funktioniert das Ganze doch ganz gut.
Marten Holst
20.Jul 06: Ich find die Tiere nicht eklig. Nur das Spiel muss nicht wirklich.
Jan Mirko Lüder

03.May 06: Sorry, aber das Spiel konnte mir nicht mal ein müdes Lächeln entlocken. Das mutige Thema und die dem entsprechende Grafik sollen natürlich gelobt sein, persönlich hauen sie mich allerdings wirklich nicht um.
Auch wenn bei uns gelegentlich "Bluff" gespielt wird, "Kakerlakenpoker" hat keinen gereizt, nach der ersten Runde eine weitere zu wagen. Also mal wieder ein weiterer Staubfänger im Regal.
Christian Steuber28.Apr 06: Bluff hoch zwei! Der eine mags, der andere nicht. Ich finde es klasse.
Carsten Pinnow
01.Dec 05: Schön bunt.
Fehdman02.Aug 05: Ist wie Bluff light, und das sagt eigentlich alles. Hat allerdings den Vorteil, dass sich kein Nachbar um 2 Uhr nachts beschwert, weil die Würfelbecher auf den Tisch geknallt werden.Ich habe es mir im Grunde nur wegen der Graphiken gekauft.
Maddin
15.Jul 05: Die Idee ist ja ganz witzig. Aber leider funktioniert das Spiel dann nicht, wenn sich die ganze Runde auf ein designiertes Opfer "einschießt". Derjenige Mitspieler hat dann keine Chance mehr...
Olve
07.Jul 05: Soooooooo übel ist das Spiel gar nicht! Kann man prima als Anheizer spielen, bevor dann mit einem abendfüllenden Spielgestartet wird. Ich mag die Grafiken
Jörn Frenzel
05.Jul 05: Also, ich weiß nicht was daran toll sein soll, die Grafik ist grottenschlecht und der Spielwert auch. Ist gleich wieder verschwunden, nach dem Testen.0
Vivien Wulff
27.Jun 05: Kurz in Essen gespielt und schon kann ich mich nicht mehr erinnern. Von daher war es nicht so toll!

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© Carsten Wesel am 27.06.2005 für www.fairspielt.de. Kontakt-Email zum Webmaster.