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Campanile

Höhenbau in 5 verschiedenen Türmchen

VerlagAutorSpielerAlterSpieldauerPreis
Blatz H. & W. Kuhn 2-5 ab 10 45 Minuten Euro 7,- 

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Spielziel:

Die Mitspieler bauen Türmchen und wetten gleichzeitig auf die Höhe der Türme. Es geht darum möglichst frühzeitig oder möglichst überlegen auf die Türme zu wetten, die am Ende des Spieles die höchsten Höhen erreicht haben.

Ablauf:

5 Fundamente für die verschiedenen Baustile der Türme sind bereits gelegt, diese Fundamente gilt es in den folgenden Runden solange aufzustocken, bis einer der 3 Finito-Haufen aufgebraucht ist, doch dazu gleich mehr.

Jeder Spieler bekommt 3 Turmkarten auf die Hand, während die restlichen Karten auf 3 gleichgroße Haufen neben den zu bauenden Türmen gelegt werden. Dafür stehen 3-Finito-Karten als Unterlage zur Verfügung, so daß man erstens weiß, welcher Haufen, welche Nummer hat und zweites, daß das Spiel beendet ist, wenn man Finito lesen kann. Die oberste Karte eines jeden Stapels wird offen auf den selbigen gelegt. Nun bekommt noch jeder Spieler seine 9 Wettchips in den Wertigkeiten 5x1, 3x2 und 1x3. Ziel eines jeden Spielers ist es ab jetzt, mit seinen Wettchips auf die Türme zu wetten, die an Ende am höchsten sein werden.

Nun gehts los und jeder Spielzug eines Mitspielers gliedert sich in 3 Phasen.

  • Phase 1: Der Spieler entscheidet anhand seiner Handkarten, welchen Turm er aufstocken möchte, dabei muß der Baustil der gleiche bleiben. Er entscheidet weiterhin, um wieviele Stockwerke (1-3) er den gewählten Turm aufstocken will, doch damit beginnen schon die Probleme, die sich in die Phase 2 erstrecken.
  • Phase 2: Jetzt kann der Spieler eine Wette auf einen der Türme abgeben. Hierzu stehen ihm allerdings nicht alle Türme zur Auswahl, sondern nur die 1-3 Türme, die auf den Nachzugstapeln gerade offen obenauf liegen. Auch in der Wetthöhe, ist der Spieler nicht frei, denn die richtet sich nach der Anzahl der Stockwerke, die er eben aufgestockt hat. Bei 2 aufgesockten Etagen müsste ich also meinen Zweierchip auf einen Turm wetten (so ich denn jetzt wetten will). Beim Legen der Wettchips unter die Türme, muß weiterhin erkennbar bleiben, welcher Spieler zuerst auf welchen Turm gewettet hat - Diese Reihenfolge entscheidet später bei einem eventuellen Gleichstand über die Vergabe der Punkte.
  • Phase 3: Jetzt ziehe ich noch eine Karte vom offenen Nachzugstapel. Dabei darf ich den Stapel nicht frei wählen, sondern muß, wenn ich wie im Beispiel oben, um 2 Stockwerke aufgestockt habe, auch vom 2.ten Zugstapel nachziehen. So entscheidet man sich, eine bestimmte Anzahl von Stockwerken aufzustocken, nicht immer, damit ein Turm größer wird, manchmal stehen auch die Erwägungen, des Wettens (Jetzt will ich aber endlich meinen 3er-Chip wetten) oder des Nachziehens einer Karte (Wenn ich jetzt um einen aufstocke, dann kann ich vom 1er-Stapel meine Wunschturmkarte nachziehen und in der nächsten Runde meinen Turm um 3 Etagen aufstocken) im Vordergrund.
Am Schluß werden von den 5 Türmen nur die höchsten 4 gewertet. Diese Türme bekommen - nach ihrer Höhe gestaffelt - die Punkteflaggen (8/4 6/3 4/2 und 2/1) aufgesetzt. Wer die höchste Wette auf einen Turm abgegeben hat, bekommt die größere der beiden Punktezahlen, der mit der zweithöchsten Wette, die kleinere. Bei Gleichheit an Wettchips ist der Spieler besser, der früher auf diesen Turm gewettet hatte. Die Punkte werden addiert und man hat entweder jetzt schon gewonnen oder spielt mindestens so lange, bis jeder Spieler 1x beginnen durfte.

Fazit:

Dauernd muß ich mich entscheiden, ob ich nun meinen favorisierten Turm um 3 Etagen aufstocke und dafür eine ungünstige Karte von Stapel 3 ziehe (die natürlich gerade jetzt oben liegt), aber dafür auch meinen 3er-Chip wetten kann. Oder entscheide ich mich für den Ausbau eines anderen Turmes, der mich womöglich gar nicht interessiert. Da reicht dann ja 1 Etage, damit ich von 1er-Stapel nachziehen kann oder/und meinen 1er-Chip wetten kann. Aber welchen Turm kann ich um 1 Stockwerk ausbauen ohne meine anderen favorisierten Türmen damit um eine Position nach hinten zu drängen und dadurch weniger Punkte am Ende zu erhalten?

Viele Fragen, die alle passend ineinander greifen und in der Summe ein Kartenspiel bilden, das schnell erklärt, schnell gespielt und schnell wieder gemischt ist, um es ein weiteres mal zu spielen. Mir hat's gefallen.

(cw)
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     51 Prozent - 2.09 PunkteIhre 10 Lesermeinungen zu Campanile~2.09
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Christof Lehr03.Apr 08: Etwas angestaubt, wir haben es früher geliebt, heute gibt es besseres.
Björn Kalies
27.Sep 07: Das Spiel hat einen netten Mechanismus, der auf lauter Zwängen aufbaut.
Hans
18.Aug 07: Viel zu zufallsabhängig und wenig fesselnd. Eines der Spiele, die man sicher nicht unbedingt braucht.
Roman B.30.Jan 07: Das Spiel ist recht kurzweilig und schnell erklärt und braucht wenig Platz. Ich nehme es gerne in den Urlaub mit. Interressante Beschäftigung für 1 - 2 Partien, für mehr reicht der Langzeitspielspaß wohl nicht.
Insgesamt aber ganz nett.
0
Babak Hadi
04.May 05: Hoher Glucksanteil aber trotzdem spiele ich es ab und zu und finde es immer recht amusant. Gut fur Wenig-Spieler.
Sarah Kestering
08.Jan 05: Schoenes Spiel - nur leider zu schnell zu Ende. Die Karten haben keine besonders gute Qualitaet.
Marten Holst
23.Jun 03: Nachdem, was ich von anderen gehört habe, bin ich mir ganz, ganz sicher, das dieses Spiel eine Existenzberechtigung hat. Falls sie jemand kennen sollte: interessiert mich nicht so wirklich.
Jörn Frenzel
16.May 03: Ein Spiel was man immer wieder rausholen kann und was immer wieder Spaß macht!
Thorsten WaldEinfacher Mechanismus, der einen immer wieder vor die Wahl aus mehreren Übeln wählen stellt.
Frank BiesgenBei dem Preis uneingeschränkt zu empfehlen. Macht übrigens in jeder Besetzung Spaß!

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© Carsten Wesel am 01.06.2002 für www.fairspielt.de. Kontakt-Email zum Webmaster.