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Bottle

Die Mischung aus Flaschendrehen und Jenga

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Parker ungenannt ab 2 ab 8 15 Minuten OOP 

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Spielziel:

Wer wollte nicht schon immer mal unter die Hochstapler gehen? Spätestens jetzt ist es möglich, denn diese Flasche, regt nicht nur zum hochstapeln, sondern auch zum Spielen in großen Gruppen an. Mit Jenga gibt es schon ein vielerorts bekanntes Hochstapel-Spiel, doch die Bottle ist anders. Hier wird nicht nur nach oben gestapelt, sondern in späteren Verlauf des Spieles auch in die Breite. Und wie bei allen Stapelspielen hat auch hier verloren, wer das aktuelle Bauwerk einstürzen läßt. Aber schauen wir mal...

Ablauf:

Die Holzflasche mit einem sehr breiten Deckel wird für alle erreichbar in die Mitte gestellt. Auf dieser breiten Oberfläche können die Spieler nun reihum ihre Holzscheiben ablegen, die sie zuvor aus dem allgegenwärtigen Beutel gezogen haben. Hierbei passen mit Glück 4 Scheiben in die erste Ebene, wobei das erfahrungsgemäß schon recht kritisch wird. Aber das ist ja nicht das Problem, denn dann legt man eben erst 'n paar Scheiben in die höheren Ebenen und kann anschließend unten mit der nächsten Scheibe die anderen munter zusammenschieben. Fallen wird hier dann meist nix, da die obenen genügend Druck ausüben, um die unteren Ebenen zu stabilisieren.

Um das Spiel etwas schwerer zu gestalten, gibt es eine Stapelhöhe, die nicht überstapelt werden darf. Ist diese Höhe erreicht, wird sie mit der beiliegenden roten Scheibe als Schlußpunkt markiert. Ab sofort dürfen neue Scheiben nicht mehr in oder über der Ebene mit der roten Scheibe eingestapelt werden. Somit bleibt nur noch die Flucht in die Breite.

So schlimm, wie es klingt, ist dieser Weg in die Breite gar nicht, denn zwischen 2 Scheiben, die 2 Ebenen auseinander liegen, kann oft eine weitere Scheibe gut verkeilt werden. Das Seitenstapeln geht natürlich nicht ewig gut, denn irgendwann ruft die Schwerkraft sich selbst in Erinnerung und schreitet urplötzlich ein. Die Folge ist, daß diverse Scheiben *plumps* machen und auf dem Tisch landen.

Gespielt wird, bis dem vorletzten Spieler 6 oder mehr Scheiben auf einmal aus der Konstruktion fallen - der verbleibende Spieler ist Sieger. Was hingegen passiert, wenn keine 6, sondern weniger Scheiben fallen? In diesem Fall hat der Spieler noch eine letzte Chance. Schafft er es, doppelt so viele Scheiben zurück in unser Gebilde zu stapeln, so bleibt er im Spiel und nimmt somit erfolgreich seine Chance wahr. Ansonsten ist er - wie Hoecker so oft - raus.

Fazit:

Bottle bietet verschiedene Schwierigkeitsgrade durch die maximal erlaubte Stapelhöhe. Anfänger starten meist einfach so, ohne die rote Scheibe zu nutzen, später setzt man sich dann eigene Grenzen und versucht immer mehr Scheiben in immer weniger Ebenen zu stapeln. Das gilt nicht nur für Gruppen, auch als Solitär-Spiel ist Bottle problemlos spielbar.

So versucht jeder auf seine Art der beste Hochstapler zu werden. Mal in Gesellschaft, mal alleine - aber immer geht es um die Flasche und ist es bei anderen Flaschen nicht auch so, daß man sie lieber in Gesellschaft genießt?

Ob nun der Reiz für dieses Spiel ausreichend ist, mag jeder für sich selbst entscheiden. Wem etwas an Jenga liegt, der wird sicher auch an Bottle etwas finden. Einen großen Pluspunkt hat die Bottle auch, da die Spielerzahl nach oben nicht begrenzt ist. Das heißt natürlich nicht, daß man Bottle mit 42 oder mehr Personen spielen soll, aber immerhin besteht die Möglichkeit, eine etwas größere Gruppe mit der Bottle zu beschäftigen. Und das ist doch was, oder?

(cw)
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     25 Prozent - 1.07 PunkteIhre 7 Lesermeinungen zu Bottle~1.07
Punkte
Roman B.30.Jan 07: Obwohl die Spielmechanik fast ident ist: Jenga ist wirklich lustiger und spannender!
Bernd Eisenstein

16.Jul 06: Neckisches Partyspielchen für Nichtspieler. Nicht unbedingt für mich
Jörn Frenzel
10.Jan 06: Hans hat Recht, bestens bedient ist man da eher mit Bamboleo!
Marco Stutzke
18.Dec 05: ich finde es stinkend langweilig0
Carsten Pinnow
01.Dec 05: Naja... für Kinder vielleicht noch begrenzt interessant.
Hans
06.Jul 05: Es geht doch nichts über Jenga! Mir sind diese flachen Plättchen einfach zu flunselig und eine Spur zu glatt. Auch wenn es kindisch erscheinen mag: Der Jenga-Turm macht den größeren Lärm, wenn er denn umfällt!
Achim Nieder-vahrenholz29.Oct 04: Als Absacker optimal geeignet... meiner Meinung besser als Jenga, Villa paletti und Co.

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© Carsten Wesel am 02.01.2004 für www.fairspielt.de. Kontakt-Email zum Webmaster.