![]() | AttilaNehmt Euch in acht - die Hunnen kommen | |||||
Verlag | Autor | Spieler | Alter | Spieldauer | Preis | |
Hans im Glück | Karl-Heinz Schmiel | 2-5 | ab 10 | 50 Minuten | Euro 20,- |
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Spielziel: | Vor uns liegt Europa - von der Ostsee bis Nordafrika und von Spanien bis in die Türkei reicht unsere Welt. Die Germanen leben ruhig und in einem gewissen Frieden in Europa und genießen das Leben. Das geht auch so lange gut, bis sie von Attila dem Führer der Hunnen erfahren, der im Jahre 375 n.Chr. in dieses Europa vordringt. Seine Horden überrollen das La | |||||||
Ablauf: |
Jeder Spieler ist für jedes Volk zuständig und kann so jedem Volk helfen, sich über Europa auszudehnen und neues Land zu gewinnen. Wer am Zug ist, spielt eine seiner Handkarten und setzt einen entsprechenden farbigen Völkerstein (Hunnen, Vandalen oder was auch immer) in eine der Provinzen. Wer so einem Volk zu mehr Präsenz auf dem Spielplan verholfen hat, bekommt dafür Einflußpunkte für genau dieses Volk. Anfangs gibt es einen, in späteren Runden bis zu 4 Punkte, je Völkerstein, den man auf den Spielplan setzt. In jeder Provinz ist Platz für maximal 5 Völkersteine - die allerdings bund gemischt sein dürfen. Jetzt merken die Völker, wie dicht beieinander sie leben und das die Enge sie zu erdrücken scheint - sie fordern die Befriedung der Region und gegen gemeinsam gegen das schwächste Volk vor, das aus der Region gedräng Nach diesem Schema geht das Spiel Jahrhundert für Jahrhundert weiter, wobei die Anzahl der notwendigen Befriedungen in einem Jahrhundert von mal zu mal zunimmt. Außerdem wird nach der jeweils notwendigen Anzahl von Befriedungen eine Wertung durchgeführt, in der es die zum Sieg notwendigen Siegpunkte zu erringen gilt. Hier wird der Einfluss der Spieler auf die diversen Völker betrachtet. Wer den größten Einfluss auf ein Volk hat, bekommt so viele Punkte, wie Spielsteine des Volkes auf dem Plan sind. Der mit dem zweitgrößten Einfluss erhält so viele Punkte, wie das Volk Provinzen hat. Alle anderen gehen leer aus. So spielt man also vom 4.ten Jahrhundert bis zum Spielende im 7.ten und erlebt 4 Wertungen. Wer hier am Ende mit der größten Punktezahl das Spiel beendet, darf sich Attila nennen und hat außerdem das Spiel gewonnen. | |||||||
Fazit: | Attila ist zwar kein Highlight in der deutschen Spieleszene, aber es läßt sich gut spielen, ohne in zu lange taktische Grübeleien auszuarten. Durch das Ziehen der Völkerkarten - die naturgemä&szli Doch nicht nur die Karten sind ein Manko, ein viel größerer Minuspunkt betrifft die Farbwahl in diesem Spiel. Die 6 Völker haben verschiedene Farben, die gut zu unterscheiden sind - auch die bis zu 5 Mitspieler haben Farben, die sich gut von einander unterscheiden, doch einige Mitspielerfarben gleichen den Völkerfarben. Das macht nicht nur keinen Sinn, es ist auch in höchstem Grade verwirrend, wenn die Einflußpunkte auf der Leiste gesetzt werden sollen. Heißt es 3 Punkte bei Rot für Grün oder Gelb 3 vor für Rot, so fragt man sich immer wieder, was genau nur mit der Aussage gemeint war. Besonders für Anfänger ist das sehr verwirrend, auch wenn der Verlag erklärt, daß sie mit Farben und Symbolen experimentiert hätten und die derzeitige Aufmachung einfach die beste Alternative war. Ich mochte das nicht so recht glauben und habe die Spielerfarben inzwischen ersetzt und kann viel befreiter aufspielen - ohne jemanden verwirren zu müssen. Weiter wäre noch anzumerken, daß man mit der einen Karte, die man am Zug spielen kann, nicht wirklich viel ausrichten kann. Jeder versucht meist in einigen Farben in die oberen 2 Ränge zu rutschen und schafft es auch leidlich, allerdings plant man nicht mehr als einen Zug im Voraus, da hier nichts zu planen gibt. Trotzdem ist Attila ein angenehmes Spiel, welches vor allem durch seine kurze Spieldauer von knapp einer Stunde überzeugen kann. Auch die Klarheit der Regeln ist ein Pluspunkt, der für Attila spricht, so daß es wahrscheinlich nicht im Spieleregal vergessen wird. Es kann als kleines & kurzes Spiel für mal eben schnell durchaus seine Anhänger finden - In der Familie, wie in Zockerherzen. (cw) | |||||||
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© Carsten Wesel am 27.07.2003 für www.fairspielt.de. Kontakt-Email zum Webmaster. |