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Java

Das Spiel über mehrerer Ebenen - Städtebau zwischen Reisfeldern

VerlagAutorSpielerAlterSpieldauerPreis
Ravensburger M. Kiesling & W. Kramer 2-4 ab 12 90 Minuten Euro 32,- 

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Spielziel:

Das Land ist unbekannt. Noch weiß keiner, wie es einmal aussehen wird. Halb ist es von Ebene und halb auch von Gebirge umgeben - Es nennt sich Java und ist eine faszinierende Insel mitten im indischen Ozean. Ihr unentdecktes Hinterland ist nährstoffreich und damit interessant für alle Herrscher umliegender Reiche und so versucht jeder im Neuland eine Hochkultur entstehen zu lassen, viele Paläste zu errichten und dort Feste zu feiern. Wer dabei in der Summe den meisten Ruhm ernten kann, der wird Sieger dieses wunderschönen Spieles werden.

Ablauf:

Wie schon in Tikal beginnt auch bei Java im Verlauf des Spiels sich die Landschaft Stück für Stück zu entwickeln und zu verändern. Die Veränderungen bewirken die Mitspieler, die wieder mit Aktionspunkten und einer Übersichtstafel - wer Tikal kennt, wird auch diese Tafel problemlos lesen können - ausgestattest sind und so möglichst viele Ruhmespunkte anstreben.

Die meisten Landschaftsplättchen bestehen aus 3 zusammenhängenden 6-Ecken, wobei immer ein Dorf-Feld und 2 Reisfelder miteinander verbunden sind. Mit diesen Plättchen (Einsatzkosten: 1 Aktionspunkt) wird das Gelände um Java gebildet. Erlaubt ist viel und wenn es auch noch gefällt, so ist es hinterher doch um so besser. Gelegt werden dürfen die Plättchen nämlich auch über einander. Durch dieses Übereinander entsteht eine Java-typische Terrassenlandschaft, die von Reisfeldern nur so wimmelt. Zwischendurch steht es den Spielern frei, auch noch Seeplättchen zu legen und so die entstehende Landschaft vollständig ansehnlich zu machen.

Um Punkte zu machen muß ich Spielfiguren einstetzen und damit die höheren Ebenen einer Stadt erreichen (Ein Dorf mit Tempel ist eine Stadt), denn nur oben gibt es die erstrebenswerten Punkte und kann einen Palast auf- oder ausbauen. Hier müssen wir aber - wie schon in Torres - darauf achten, daß der Palast nicht größer gebaut wird, als die Stadt Ausdehnung hat (aber das kennen wir ja schon). Für den Bau des Palastes gibt es Punkte für den Bauherren, für das Fest im Palast dürfen sich die Mitspieler noch einmal streiten, wer hier die Punkte für das Palastfest bekommt. Entweder man einigt sich auf geteilte Punkte oder man kämpft mit seinen Palastkarten weiter und weiter und hat schließlich alleine die Punkte für das große Palastfest.

Zum Ende des Spieles gibt es noch einmal die große Wertung - bekannt aus Tikal. Der Spieler, der das letzte 3-er Plättchen verbraucht macht seinen Zug noch zuende und dann für sich persönlich die große Wertung. Hierbei sind jeweils der erste und der zweite Platz an einem Tempel entscheidend und bringen Punkte. Hat der aktive Spieler seine Pöppel bewegt, Palastfeste gemacht und Pukte gezählt, so macht das anschließend reihum jeder Spieler, bis am Ende der Spieler mit den meisten Punkten feststeht.

Fazit:

Auch wenn sich Java an Torres und Tikal anlehnt und von beiden Spiel-Elemente übernimmt, so ist es doch ein eigenständiges Spiel mit viel Athmosphäre. Jedoch bleibt die Frage, für welche Zielgruppe Java gedacht ist. Für die Vielspieler kann es nicht sein, denn die haben schon Tikal und Torres daheim und somit die hier versammelten Regeln in einzelnen Spielen. Wenn sie ein Spiel spielen möchten, daß sich wie Java anfühlt, dann können sie Tikal oder Torres wählen. Für die Familie kann es auch nicht sein, da die Familien bestimmt im letzten oder vorletzten Jahr das Spiel des Jahres (und somit entweder Tikal oder Torres) gekauft haben. Somit ist auch diese Zielgruppe versorgt. Dann gibt es da noch den Gelegenheitskäufer, der Torres und/oder Tikal noch nicht besitzt. Für ihn kommt ein ausgereiftes Spiel auf den Markt, daß von Torres und Tikal viele gute Elemente übernommen hat und zu einem funktionierenden Ganzen verarbeitet hat. Damit gibt es also eine Zielgruppe, doch ob der Seltenkäufer so glücklich über dieses Spiel sein wird, das mag ich zu bezweifeln.

(cw)
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     81 Prozent - 3.27 PunkteIhre 24 Lesermeinungen zu Java~3.27
Punkte
Babak Hadi
12.Oct 06: Dauert ein bischen lang aber in jedered anderen Ansicht spitzenklasse! Volle 4 Sterne!
Vivien Wulff
23.Sep 06: Das fand ich schön und spannend;Äh toll zum nachdenken und sehr anspruchsvoll!Und sieht sehr schön gemacht aus.
Jörn Frenzel
23.Sep 06: Hat zum Teil sehr lange wartezeiten, ist aber ein wunderschön gemachtes Spiel.Sowohl fürs Auge, auch fürs Hirn!Ähnelt der Serie zwar sehr, aber gehört zum Betsen!!
Bernd Eisenstein

16.Jul 06: Das anspruchsvollste Spiel der Java/Tikal/Mexica Trilogie.
Klaus Werner26.Apr 06: Macht Spaß, doch so ab der 5. Partie läßt der Spaß nach.
Jan Mirko Lüder

02.Mar 06: Spielerisch verdient dieses Spiel klar vier Sterne. Da ich es jedoch kaum nocheinmal spielen konnte (meine Mitspieler zogen ihm Torres z.B. immer vor), kriegt es die von mir leider nicht. Außerdem sind mir die grundlegenden Spielmechaniken auch ein bisschen zu geläufig, wobei natürlich ein sehr gutes Spiel (z.B. Java) nicht unbedingt innovativ zu sein braucht.
Doriath30302.Jan 06: Dieses Spiel ist ein Augenschmaus!
Dieses Spiel ist ein taktischer Leckerbissen!
Zugoptimierung in Perfektion, die leider nicht die Ehre erwiesen bekommen hat, die ihm gebührte.

Sarah Kestering
12.Dec 05: Tikal - Java- Mexica. Waehrend ich Tikal super finde und Mexica schlecht ist java irgendwo in der Mitte. Es reizt mich nicht, es zu spielen. Aber spiele ich mit, ist es ganz okay. Es ist etwas trocken, zieht sich und besonders huebsch anzusehen, ist es auch nicht. Wozu also, wenn es doch Tikal gint?
Carsten Pinnow
01.Dec 05: Tikal, Mexica, Java... irgendwie sind sie alle toll. Trotz der Ähnlichkeiten.
Maddin
09.Jun 05: Zu den Qualitäten und ggf. Schwierigkeiten des Spiels ist ja nun schon genug gesagt worden. Eines ist aber bisher kaum zur Sparche gekommen: dass man es hier mit einem echten Schmuckstück zu tun hat! Mit der Ausstattung und dem ästhetischen Wert von JAVA können weder Tikal noch Mexica und schon gar nicht Torres mithalten. Deswegen großzügige "doch noch 4 Sterne".
Tele Von Terror25.Apr 05: Bei Java handelt es sich meiner Meinung nach um das beste, mir bekannte Zugoptimierspiel überhaupt.
Ich finde es sogar noch besser als Tikal, Torres und El Grande. Die Athmosphäre des Spiels ist der von Tikal nicht unähnlich - allerdings erhält Java durch den Einbezug der 3. Dimension noch mehr Tiefe. Das dürte wohl auch der Grund für die häufig leider eher dürftigen (mir trotzdem vollkommen unverständlich) Bewertungen meiner "Vorredner" auf dieser Seite sein. Man kann Spiele dieser Art eben nicht mal so nebenher, am besten noch mit 2,0 pro Mille Alk im Blut, spielen. Man muss sich dem Spiel schon richtig widmen. Ich würde sagen, wer gerne Schach spielt und ein Spiel für 3-4 Spieler mit ähnlicher Spieltiefe sucht, liegt mit Java genau richtig.
Ich spiele das Spiel am liebsten in einer 3er Konstellation. Außerdem bekommt bei uns jeder Spieler nur 3 min Bedenkzeit für seinen Zug. Da rauchen die Köpfe - einfach herrlich! :-)
Übrigens auch den Service des Ravensburger Verlages möchte ich an dieser Stelle noch ausdrücklich lobend erwähnen. Durch ein Mißgeschick waren in meinem Spiel 2 Palastkarten unbrauchbar geworden. Der Verlag hat mir binnen kürzester Zeit kostenlos ein komplettes Ersatzkartenset zugeschickt.
Aber nicht nur deswegen gebe ich diesem sensationellen Taktikspiel tief dunkelgrüne 4 Punkte.

Stefan09.Sep 04: Also was für mich das größte Manko des Spieles ist: absolut ungeeignet für Grobmotoriker...so erschüttert ein Erdbeben nach dem anderen die vielgerühmte Terassenlandschaft. Aber sonst ist es wirklich nicht schlecht...
Peer Sylvester02.Apr 03: Wirklich gutes Grübelspiel - Allerdings hat Torres einen höheren Grübelfaktor und Tikal ist athmosphärischer. Denoch: Für Zugoptimierer ein Muss. Und auch Dreispielerkompatibel!
Sven Baumer19.Feb 03: Wenn die Spieler lange überlegen ist es grauenvoll. Wenn alle aus dem Bauch raus spielen dagegen ein geniales Spiel.
Stefan MiederSuper Taktik-Spiel, die besten Komponenten aus Tikal und Torres wurden hier zu einem Spiel vereint. Wohl den Autoren, die sich selbst kopieren und dabei noch das Beste rausholen. Gelegenheitsspieler dürften allerdings mit diesem Strategie-Hammer überfordert sein. Manchmal etwas arg zähflüssig.
Roman PelekJava ist genau das, was ich mir ursprünglich vom hochgelobten Tikal erhofft hatte. Ein anspruchsvolles, konstruktives Spiel mit erstaunlicher Spieltiefe. Die häufig bemängelten Bedenkzeiten erscheinen mir eine Notwendigkeit bei solcher Art von Spielen zu sein, kein Fehler - notfalls sollte man die hauseigene Teeuhr zweckentfremden. Ebenso ist es sehr wohl möglich, mit etwas Übung und Konzentration, die eigenen Züge vorauszuplanen und vorauszudenken, die Änderungen im Spielgeschehen sind absehbar, wenn man das Spiel kennt.<br>Und zieht man schon Parallelen zu anderen Spielen (hier Tikal und Torres), so kann man diese genauso bei 90% der aktuellen Spiele auf dem Markt ziehen. Aufgrund der Qualität, Spieltiefe und Ausgereiftheit von "Java" sind solche Kriterien subjektiv sekundär. Persönliches Fazit: hervorragend - aber sicher nicht für jede Spielrunde oder -gelegenheit.
Gerhard PasslerIm Grunde ein sehr gutes Spiel; gäbe es nicht schon Tikal und Torres, wäre es ein absolutes Highlight, so fehlt die Originalität; bei Grüblern sehr lange, störende Wartezeiten!
Michael Andersch
Es könnte so schön sein, wenn man nicht so lange warten müßte bis man wieder dran ist. Grade noch 3 Punkte!
Mike CamenMußte das wirklich sein... zwei sehr gute Spiele zu mischen? Die langen Wartezeiten während jedes Spielzugs wirken sehr störend.
Joachim BonitzEin schönes Spiel, das viele Spielelemnete aus Torres und Tikal aufgreift. Leider verleitet es zu überlangen "Denkphasen" der einzelnen Mitspieler, was den Spielfluss nicht gerade fördert. Wer Tikal und Torres im Schrank hat, muß nicht unbedingt noch Java besitzen, als Neuanschaffung würde ich Java allerdings Tikal vorziehen.
SteffenPalastfeste unpassend, und Wartezeiten hoch, da der dynamische, ständig veränderte Spielplan kaum Vorausplanung zuläßt.
Ralf BielenbergSehr, sehr gutes Spiel, wenn es nicht so fatal zu langen Überlegungen und damit zu Längen reizen würde.
Marten Holst
Ein Aufguss von Torres und Tikal - und für ein wirkliches Spitzenspiel fehlt mir etwas der Pep.
Andreas SchelzelEins der besten Spiele überhaupt.

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© Carsten Wesel am 04.06.2002 für www.fairspielt.de. Kontakt-Email zum Webmaster.