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Au Backe

Heute schon einem Hühnerhaufen begegnet?

VerlagAutorSpielerAlterSpieldauerPreis
Zoch Verlag Frank Nestel 2-6 ab 5 15 Minuten Euro 7 

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Spielziel:

Wenn es etwas gibt, daß Kinder im Spielebereich um längen besser können, als so ziemlich alle Erwachsenen, dann ist es Memory. Irgendwie schaffen es die Kleinen, sich hier viel mehr zu merken, als die Großen, was sie bei Memory zu den Großen macht. Mit Au Backe aus dem Zoch Verlag liegt hier ein Spiel vor, bei dem die großen Kleinen zeigen können, daß das auch weiterhin gilt. Au Backe ist eine kleine Memory-Variante, die zudem noch mit lustigen Bildern daher kommt.

Ablauf:

Au Backe besteht aus Hühnerhofkarten, die 15 unterschiedliche Tiere zeigen und gemischt verdeckt ausgelegt werden. Unter diesen Karten befinden sich neben den Tieren auch noch 2 Haufen Kacke und 2 Schaufeln, doch dazu kommen wir später. Da man mit diesen Karten allein keine Möglichkeit hat, Paare zu finden, gibt es noch einen weiteren Satz Spielkarten, der auch gleich aus 45 Tieren besteht. Diese Karten werden gemischt und gleichmäßig an die Mitspieler verteilt. 5 Karten kommen auf die Hand, während die anderen einen persönlichen und verdeckten Nachzugstapel bilden.

Die Mitspieler versuchen so schnell wie möglich ihre zugeteilten Karten los zu werden. Dazu spielt der aktive Spieler eine seiner Handkarten aus und dreht anschließend eine Karte vom Hühnerhof um. Hat er so kein Paar gefunden, nimmt er seine Karte zurück auf die Hand, dreht die offene Karte vom Hühnerhof wieder um und der nächste Spieler ist am Zuge. Wurde allerdings ein Paar gefunden, so darf gleich die nächste Handkarte ausgespielt werden und dreht wieder eine vermeindlich passende Karte vom Hühnerhof dazu um. Dieses kann man so lange wiederholen, bis die Hühnerhofkarte nicht mit der ausgespielten Karte überein stimmt. Alles was bis dahin stimmte, wird beiseite gelegt und bringt uns dem Ziel näher, alle Karten los zu werden. Der Hühnerhof wird wieder verdeckt und weiter geht es mit dem nächsten Spieler, während der andere seine Handkarten wieder auf 5 ergänzt.

Da man auf so einem Hühnerhof allerdings auch wunderbar in die Kacke greifen kann, hat Frank Nestel auch etwas Kacke mit in das Spiel eingebaut, so daß auf dem Hühnerhof nicht nur Getier aktiv ist, sondern eben auch 2 kleine Häufchen Kacke. Dreht nun ein Spieler bei dem Versuch ein Paar zu bilden eins der Häufchen um, so hat er in die Kacke gegriffen und kann sich nur retten, wenn er sofort anschließend eine weitere Karte aufdeckt, die eine Schaufel zeigt. Mit der Schaufel ist die Kacke ganz schnell vergraben und der nächste ist an der Reihe. Deckt der Spieler allerdings keine Schaufel auf, so müssen sofort von den Mitspielern 2 Karten gezogen werden, wurde sogar der 2.te Haufen aufgedeckt, müssen immerhin 4 neue Karten gezogen werden. Als kleine Entschädigung für die neuen Karten, die man jetzt auf der Hand hat, darf man die offenen Karten des Hühnerhofes noch beliebig vertauschen.

Das Spiel endet, sobald ein Mitspieler alle seine Handkarten loswerden konnte.

Fazit:

Au Backe ist als Memory-Variante prima für Kinder geeignet. Sie freuen sich mitunter unbändig, sobald einer in die Kacke greift und die passende Schaufel nicht findet.

Außerdem ist durch die Graphic von Doris Matthäus ein weiterer Spieleanreiz geschaffen worden, denn die Tiere sind einfach Klasse. Die Graphiken von Doris erkennt man überall heraus und wenn sie - wie hier - so passend und kinderlieb gezeichnet werden, dann kann man von einer wirklich gut passenden Graphic sprechen.

Bei meinen sämtlichen Spielen habe ich noch nicht einmal gegen die kindliche Übermacht gewinnen können, auch wenn ich mich ordentlich angestrengt habe. Memory ist einfach ein Spiel, bei dem Kinder den Erwachsenen einen ordentlichen Schritt voraus sind - und das ist bei Au Backe nicht anders. Hier - wie eben auch bei Memory - ist für einen Erwachsenen selten auf einen grünen Zweig zu kommen, wenn Kinder mit im Spiel sind. Trotz allem werde ich Au Backe einer normalen Partie Memory immer vorziehen. Es ist kürzer, die Bilder sind schöner und es macht einfach Spaß.

(cw)
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     71 Prozent - 2.89 PunkteIhre 9 Lesermeinungen zu Au Backe~2.89
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Tootles14.Mar 06: Ich mache auf Messen immer wieder die Beobachtung am Stand, dass eine schnelle Partie Au Backe noch drin ist - es ist schnell erklärt und ebenso schnell gespielt. Und wer das "große Spiel" ZickeZacke schon hat, der schließt auch schnell die Tiere auf den Karten ins Herz. :-)
Marco Stutzke
23.Jan 06: neben zicke zacke das lieblingsspiel der kinder
Julius12.Nov 05: Noch so`n cooles einfaches Spiel, dem gebe ich alles!
Sarah Kestering
02.Jul 05: Okay, aber das Original Memory bekommt 4 Punkte. Und damit ist Au Backe ueberfluessig.
Anja28.Dec 03: Ist schon ein nettes Spiel, das auch Erwachsenen Spaß macht.
Thales18.Dec 03: Ich werde "Au Backe" bald das 2. Mal verschenken. Es ist wirklich ein netter Memory-Klon, bei dem auch Erwachsene eine Chance haben.
Zum Spiel mit Kinder ist es uneingeschränkt zu empfehlen!

Jörn Frenzel
01.May 03: Ist ein schönes Memory mit süssen Graphiken.Ist halt für Kinder.
Rogo01.Nov 02: Ist halt ne schöne nette Memoryvariante. Wobei der einzige Memoryableger, den ich gegen meine Kinder manchmal verliere, Geisterschloss ist.
Michael Andersch
15.Jul 02: Einfach nett!

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© Carsten Wesel am 24.08.2006 für www.fairspielt.de. Kontakt-Email zum Webmaster.