Luding
Spieletest von KAMELTREIBER AG
Hersteller: Schmidt
Preis: 30 DM
empf.Alter: 6-88
Anzahl Spieler: 2-5
Erscheinungsjahr: vor 1992
noch erhaeltlich: n.b.
Autor: Heinz Meister
Besonderheit:
Kategorie: Taktisches Denkspiel
Tester : Andreas Keirat, Bremerhaven EMail1
EMail2,
Claudia Schlee
Ausstattung
16 Wuestenkarten, 30 Zahlenplaettchen, 5 Spielfiguren,
1 Markierungsstein.
Aufmachung
In der handlichen Verpackung sind die Spielutensilien nur
schwer unterzubringen. Die Karten aus Kartonpappe sind ansprechend gezeichnet, genauso die Spielfiguren, die ebenfalls aus Pappe gefertigt wurden.
Ziel
Am Anfang legt man die 16 Karten so auf dem Tisch aus,
dass sie einen 5x5 grossen Rahmen bilden. Dann einigt man sich
auf eine Kamelkarte, von der man aus starten will. Der
Markierungsstein wird ebenfalls auf das entsprechende Feld
gestellt. Die 30 Zahlenplaettchen werden gemischt und in
die Mitte des Spielrahmens verdeckt ausgelegt.
Wer an der Reihe ist, dreht ein beliebiges Zahlenplaettchen
um (allerdings nicht ein gerade vorher umgedrehtes Plaettchen).
Um die aufgedruckte Anzahl Felder wird das eigene Kamel nun
bewegt. Lander man mit seiner Spielfigur dann auf einem Kamelfeld, so ist der Zug beendet. Kommt die eigene Figur auf einem
Oase-Feld zum Stehen, so darf der Spieler erneut ein Plaettchen
umdrehen. Hat man Pech, so landet man auf einem Schlangenfeld.
Das eigene Kamel muss nun zurueck ans Ende der Karawane. Der
Markierungsstein zeigt immer das Ende der Karawane an und wird
mit dem letzten Kamel mitbewegt. Wird der letzte Spieler von
einem Spieler ueberholt, so fliegt er aus dem Spiel. Der
Markierungsstein wird nun allerdings bei ihm liegen, so dass er
nun gefaehrdet ist.
Spielende
Es gewinnt der Spieler, dessen Kamel als letztes auf dem Spielfeld steht. Bei einem 2-Personen-Spiel bekommt jeder Spieler
zwei Kamele.
Kommentar
Im Prinzip handelt es sich hier um ein reines Gedaechnis-Spiel.
Wem solche Spiele liegen, der kann ohne Probleme nach kurze
Zeit mehrere Runden um das Spielfeld drehen und so alle
anderen Spieler rausschmeissen. Abhilfe schafft hier das
nicht systematische Auslegen der Zahlenchips. Das Spiel als
solches ist nicht sonderlich interessant, obwohl Ansaetze dazu
da waeren (veraenderbares Spielfeld...). Leider hat man nur
drei verschiedene Arten von Wuestenkarten eingebaut.
Fazit
Ein kleines Gedaechnisspiel fuer den kleinen Geldbeutel, mehr
oder weniger interessant.
Wertung
3 Punkte gebe ich dem Spiel. Eigentlich ist zu wenig Abwechslung im Spiel, um es auf Dauer interessant zu machen.
Andreas Keirat
Dieser Spieletest wurde geschrieben von Andreas Keirat und beinhaltet
demzufolge teilweise seine Meinung. Die Verbreitung und Publikation
ist gestattet, sofern der Autor und der Testbericht nicht veraendert
werden (Rechtschreibfehler/Satzbaukorrektur ausgenommen), der Autor
davon Kenntnis erhaelt und ein Belegexemplar zugesandt wird. Der Autor
hat mit keinem Spielzeughersteller berufliche Verbindungen.
Die Verbreitung in den Netzen ist ausdruecklich gestattet, bei Fragen
wenden Sie sich bitte an: fashion@fishtown.han.de oder
l11e@alf.zfn.uni-bremen.de (falls erstere
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