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Andreas Keirats Spieletest für das Spiel:

ZOFF IN BUFFALO



Hersteller:FX Schmid
Preis:40 DM
empf.Alter:12-
Anzahl Spieler:2-5
Erscheinungsjahr:1998
noch erhältlich:Ja
Autor:C. Conrad
Besonderheit:
Kategorie:Denkspiel

Tester: Andreas Keirat, Claudia Schlee

Für die Zusendung eines Rezensionsexemplars danken wir der Firma FX Schmid recht herzlich !


Ausstattung

11 Weiden, 55 Weidekarten, 54 Kuhkarten, 240 Kuhplaettchen

Aufmachung

Die 11 Weiden sind unterschiedlich gross und bieten somit mehr oder weniger Kuehen Platz. Am unteren Rand befindet sich die Anzahl an Kuehen, die dort maximal untergebracht werden koennen, der Name der Weide und ein Symbol nebst zu verteilenden Boni fuer die meisten dort anwesenden Kuehe. Die Weidekarten tragen die Namen der einzelnen Weiden. Jeder Spieler bekommt einen Satz in seiner Farbe. Die Kuhkarten tragen Ziffern von 2-5 und einen Buchstaben im Alphabet. Die eigentlichen Kuehe sind kleine, aber dicke Papp-Plaettchen in Spielerfarben. Die Grafik der Verpackung und des Materials ist ausgesprochen niedlich und reizt sicherlich zum Kauf.

Ziel

Bei Spielbeginn werden die Weiden zunaechst in bestimmter Reihenfolge ausgelegt. Jeder erhaelt einen Satz Weidekarten und einen Satz Kuhkarten, sowie alle Kuhplaettchen in der gleichen Farbe. Spielen nicht alle Personen mit, kommen einige Weiden aus dem Spiel.

Um den Startaufstellung zu ermitteln, werden zunaechst die Weidekaertchen eines Spielers gemischt. Dann erhaelt jeder 2 oder 3 Karten, die er offen auslegt. Auf diese Weiden darf der Spieler je 2 eigene Kuehe legen. Die Weidekarten kommen dann wieder zurueck zum Besitzer.

In einer Runde spielen alle gleichzeitig. Dazu legt man zunaechst 2 Weidekarten verdeckt aus. Auf diese Weiden moechte man Kuehe plazieren. Dann kommen auf diese Weidekarten verdeckt je eine Kuhkarte. Die Zahl auf der Kuhkarte gibt an, wieviele Kuehe man setzen moechte. Hat jeder zwei Paerchen gelegt, werden diese umgedreht und ausgefuehrt. Dabei beginnt man zunaechst mit der kleinsten Weide.

Hat nur ein Spieler dort eine Karte gespielt, darf er dort seine Anzahl Kuehe einsetzen, die die Kuhkarte angibt. Er kann auch weniger einsetzen, wenn nicht mehr genuegend Raum zur Verfuegung steht. Die Kuehe kommen aus dem Vorrat, den jeder Spieler vor sich liegen hat.

Wollen mehrere Spieler Kuehe auf eine Weide legen, so gilt eine bestimmte Reihenfolge. Zunaechst plaziert derjenige seine Kuehe, der am meisten Kuehe auf der Weide stehen hat. Dann ist die Person an der Reihe, deren zugehoerige Kuhkarte den niedrigsten Zahlenwert zeigt. Haben mehrere Spieler den gleichen Zahlenwert ausgespielt, gilt der Buchstabe auf den Karten. Es darf derjenige zuerst legen, dessen Buchstabe im Alphabet zuerst kommt.

Beachten muss man, dass es niemals zwei gleichgrosse Herden auf einer Weide geben darf !! Gegebenenfalls muss man das Einsetzen der Kuehe reduzieren oder gar ganz verzichten.

Nach diesem Prinzip werden alle Weiden "abgegrast". Die Weidekarten erhalten die Besitzer zurueck, die Kuhkarten kommen ganz aus dem Spiel.

Ist eine Weide voll, gibt es Boni zu verteilen. Die Zahlen, die unten in der Ecke jeder Weide stehen, geben an, wieviele Extrakuehe die Spieler mit den besten zwei bis vier Herden setzen duerfen. Diese Extrakuehe werden vor dem Abrechnen weiterer Weiden auf beliebige Felder gesetzt, die noch frei sind. Auch hier muss man darauf achten, keine gleichgrossen Weiden zu erstellen. Werden dadurch weitere Weiden voll, muss man diese zunaechst auch abrechnen.

Spielende

Nach fuenf Runden endet das Spiel, da jeder seine 10 Kuhkarten gespielt hat. Fuer nicht komplett belegte Weiden gibt es noch einen Schlussbonus. Die so gewonnenen Kuehe muessen auf der jeweiligen Weide bleiben, ansonsten verfallen sie. Hier duerfen auch gleichgrosse Herden entstehen. Gewinner wird der Spieler, der die meisten Kuehe plazieren konnte. Bei einem Gleichstand gewinnt derjenige, der mehr Kuehe auf der groessten Weide hat.

Kommentar

Beim Spiel zu zweit gelten Sonderregeln, auf die hier nicht eingegangen wird. Die FX-Neuheit von C. Conrad gefaellt mir sehr gut und ist auch lustig, allerdings hat sich herausgestellt, dass man seine hohen Zahlenkarten in den ersten beiden Runden setzen muss, damit man noch einigermassen viele Kuehe unterbringen kann. Dies gilt besonders bei vielen Mitspielern. Ansonsten ist das Spiel leicht zu spielen, bietet aber wenige taktische Moeglichkeiten.

Fazit

Ein gelungenes Familienspiel, dass schnell zu erklaeren und spielen ist.

Wertung

"Zoff in Buffalo" konnte uns ueberzeugen und erhaelt 5 von 6 moeglichen Punkten.

Andreas Keirat


Die Wertungen reichen von 1 (unspielbar) bis 6 (unverzichtbar). Dieser Spieletest wurde geschrieben von Andreas Keirat und beinhaltet demzufolge teilweise seine Meinung. Die Verbreitung und Publikation ist gestattet, sofern der Autor und der Testbericht nicht verändert werden (Rechtschreibfehler/Satzbaukorrektur ausgenommen), der Autor davon Kenntnis erhält und ein Belegexemplar zugesandt wird. Der Autor hat mit keinem Spielzeughersteller berufliche Verbindungen. Die Verbreitung in den Netzen ist ausdrücklich gestattet, bei Fragen wenden Sie sich bitte an: fashion@fishtown.han.de oder l11e@alf.zfn.uni-bremen.defalls erstere EMail versagt.)
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