
Andreas Keirats Spieletest für das Spiel:
DORADO
| Hersteller: | Berliner Spiele |
| Preis: | n.b. |
| empf.Alter: | 5- |
| Anzahl Spieler: | 2-4 |
| Erscheinungsjahr: | vor 1993 |
| noch erhältlich: | Nein |
| Autor: | Rudi Hoffmann |
| Besonderheit: |
| Kategorie: | Wuerfelspiel |
Tester: Andreas Keirat, Claudia Schlee
Ausstattung
16 Spielsteine, 1 Spielbrett, 1 Wuerfel, 24 Zylinder
Aufmachung
Das Spielbrett ist beidseitig bedruckt. Es zeigt auf der einen
Seite einen Weg vom Startfeld aus ueber mehrere Inseln hinweg
zur Trauminsel. Die andere Seite zeigt einen Pfad, bei denen
einige Felder mit Zahlenwerten versehen sind. Die Grafik ist
ansprechend gelungen und fuer Kinder ideal. Als Spielfiguren
fungieren Plastikscheiben in Spielerfarben, deren Unterseite
gruen ist. Beim Wuerfel handelt es sich um einen normalen
Sechsseiter. Fuer das Spiel Numeri verwendet man die Holzzylinder, von denen ein Set jeweils die Zahlenwerte 1-6
aufweist.
Ziel
Diese kleine Spielesammlung enthaelt zwei Spiele. Sie werden
nacheinander vorgestellt. Zuerst kommt die Beschreibung zu
Eldorado.
Jeder Spieler erhaelt vier Figuren einer Farbe und stellt sie
auf das dazugehoerige Startfeld. Beginnend mit dem Startspieler wuerfelt man und zieht entsprechend weit mit einer
seiner Figuren voran. Landet eine Figur im Wasser, wird sie
umgedreht und so zur Insel (erkennbar an der gruenen Seite).
Diese neue Insel kann von anderen Figuren gefahrlos betreten
werden. Landet eine Figur auf dem Feld einer anderen, wird
sie einfach daraufgestellt und blockiert diese nun.
Das Zielfeld ist nur mit einer Sechs zu erreichen, es sei denn,
neue Inseln wurden geschaffen. Die Figuren, die die Trauminsel erreichen, werden uebereinandergestellt.
Spielende
Haben alle Figuren das Ziel erreicht oder sind zu Inseln geworden, endet die Partie. Der oberste Stein bekommt 100 Punkte,
die nachfolgenden 75, 50, 25 und jeder weitere 10 Punkte.
Sieger wird der Spieler, dessen Gruppe die meisten Punkte vorweisen kann.
Ziel
Bei Numeri erhaelt jeder einen Satz Holzzylinder mit den
Werten von 1-6. Ist man an der Reihe, wuerfelt man und kann
nun die Spielfigur mit dem passenden Wert auf das naechste
unbesetzte Feld stellen. Hat man alle Spielfiguren im Spiel,
darf man seinen Augenwurf auf mehrere Figuren aufteilen.
Der volle Wert muss allerdings gezogen werden. Dieser Zugzwang wird nur ausser Kraft gesetzt, wenn es fuer einen der
beteiligten Spielfiguren keine Moeglichkeit mehr gibt, weiter
nach vorne zu gelangen, da dort bereits alle Felder besetzt
sind.
Gelingt es einem Spieler, eine ununterbrochene Kette aus drei
oder mehr eigenen Spielsteinen zu bilden, ist er erneut am
Zug. Wird so eine Kette erweitert oder neu gebildet, setzt
sich dies fort.
Spielende
Das Spiel endet, wenn die drei grossen Felder am Ende des
Spielfeldes besetzt sind. Um die Punktzahl jedes Spielers
zu ermitteln, wird die Zahl, auf der eine Spielfigur steht,
mit dem Wert der Figur multipliziert. Es gewinnt derjenige,
der die hoechste Gesamtsumme vorweisen kann.
Kommentar
Eldorado macht nur dann Spass, wenn man es in voller Besetzung spielt, da sonst zu wenig auf dem Spielbrett los ist
und man zwangsweise viele Figuren durch schlechte Wuerfe
zu Inseln machen muss. Bei wenigen Spielern gewinnt eigentlich
immer derjenige, der als letztes das Ziel erreicht.
Numeri hingegen ist ein gluecksbetontes Wuerfelspiel mit
einigen kleineren taktischen Moeglichkeiten in der Bewegung.
Dieses Spiel laesst sich auch zu zweit recht gut spielen.
Fazit
Eldorado ist nur fuer vier Spieler wirklich geeignet. Numeri
hingegen macht bei jeder Besetzung Spass.
Wertung
Die Spielesammlung ist nichts besonderes. Das Spielfeld von
Eldorado unterscheidet sich von dem beim gleichen Verlag
erschienenen Spiel und wird dadurch leider schlechter. Das wird
nur bedingt durch Numeri wieder aufgefangen. Daher sind nicht
mehr als 3 Punkte zu vergeben.
Andreas Keirat
Die Wertungen reichen von 1 (unspielbar) bis 6
(unverzichtbar).
Dieser Spieletest wurde geschrieben von Andreas
Keirat und beinhaltet demzufolge teilweise seine Meinung.
Die Verbreitung und Publikation ist gestattet, sofern der
Autor und der Testbericht nicht verändert werden
(Rechtschreibfehler/Satzbaukorrektur ausgenommen), der
Autor davon Kenntnis erhält und ein Belegexemplar
zugesandt wird.
Der Autor hat mit keinem Spielzeughersteller berufliche
Verbindungen. Die Verbreitung in den Netzen ist
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