
CAPTAIN FUTURE
| Hersteller: | Ass |
| Preis: | n.b. |
| empf.Alter: | 8- |
| Anzahl Spieler: | 2-4 |
| Erscheinungsjahr: | 1980 |
| noch erhältlich: | Nein |
| Autor: | |
| Besonderheit: | |
| Kategorie: | Kartenbrettspiel |
Tester: Andreas Keirat, Claudia Schlee
In diesem Raster befinden sich 8 Planeten und vier Monde, deren Landepunkte mit Kreuzen versehen sind. Die Karten zeigen Buchstaben oder Zahlen (fuer Koordinaten), Joker, Planetennamen oder Ereigniskarten. Die Raumschiffe sind aus Plastik und aehneln dem Orignal-Raumer von Captain Future durchaus. Als Geheimnisstein wurde ein Plastikzylinder genommen. Die Grafik im Spiel ist der Comic-Serie angepasst und wurde ordentlich umgesetzt.
Ist man am Zug, spielt man zwei Handkarten aus und zieht dann zwei weitere Karten nach. Werden Buchstaben und/oder Zahlen ausgespielt, bedeutet dies, dass ein Spieler in die Reihe oder Spalte ein eigenes Raumschiff auf einen freien Landeplatz setzen darf. Durch das Ausspielen einer Planetenkarte darf ein beliebiges freies Feld des Planeten belegt werden.
Das Ausspielen einer Ereigniskarte ist moeglich und zaehlt nicht als Teilzug. Es werden immer die Anweisungen der Karte befolgt.
Beim Setzen der Raumschiffe muss beachtet werden, dass der Geheimnisstein Felder blockiert. Er kann durch Ereigniskarten auf Planeten oder eine Spalte bzw. Reihe gesetzt werden.
Er blockiert den Planeten, die Spalte oder die Reihe dann solange und kein Spieler darf ein Raumschiff dort hineinsetzen oder durch Erobern entfernen.
Das Erobern ist moeglich, sobald alle Landeplaetze eines Planeten besetzt sind. Ein Einfachangriff ist moeglich, wenn der aktive Spieler die Mehrheit an Landezonen auf dem Planeten kontrolliert. Er spielt dann eine passende Karte aus, bei der eine Koordinate ein fremdes Raumschiff auf diesem Planeten schneidet, und darf dessen Raumschiff durch ein eigenes ersetzen. Das fremde Raumschiff kommt in die Spieleschachtel. Der Doppelangriff muss gemacht werden, wenn der Spieler nicht die Mehrheit besitzt, aber zumindest ein Raumschiff auf den Landezonen in seiner Farbe vorhanden ist. Er spielt dann zwei Karten aus, die beide auf das zu erobernde Feld hinweisen muessen (z.B. "A" und "4" oder "4" und "4"). Das Ausspielen beider Karten gilt als ein Teilzug ! Danach ist man ggf. ein zweites Mal an der Reihe.
Hat man kein eigenes Raumschiff auf einem Planeten, muss man einen Dreifachangriff machen und drei passende Karten ausspielen. Zum Abschluss ergaenzt man seine Kartenhand natuerlich wieder.
Alternativ zum Besetzen oder Erobern kann man auch Handkarten tauschen. Jede Karte, die man austauscht, verbraucht einen der beiden Teilzuege des Spielers.
Nur das Material ist nicht unbedingt mehr zeitgemaess. Aergerlich ist der verwendete Zeichensatz, bei dem man die Zahl "1" und die Buchstaben "L" und "J" kaum unterscheiden kann.