homepage

Andreas Keirats Spieletest für das Spiel:

CAPTAIN FUTURE



Hersteller:Ass
Preis:n.b.
empf.Alter:8-
Anzahl Spieler:2-4
Erscheinungsjahr:1980
noch erhältlich:Nein
Autor:
Besonderheit:
Kategorie:Kartenbrettspiel

Tester: Andreas Keirat, Claudia Schlee


Ausstattung

1 Spielplan, 66 Karten, 170 Raumschiffe, 1 Geheimnisstein

Aufmachung

Der Spielplan ist im Inlet integriert und zeigt 12x12 Spielfelder, die am Rand mit Koordinaten versehen sind.

In diesem Raster befinden sich 8 Planeten und vier Monde, deren Landepunkte mit Kreuzen versehen sind. Die Karten zeigen Buchstaben oder Zahlen (fuer Koordinaten), Joker, Planetennamen oder Ereigniskarten. Die Raumschiffe sind aus Plastik und aehneln dem Orignal-Raumer von Captain Future durchaus. Als Geheimnisstein wurde ein Plastikzylinder genommen. Die Grafik im Spiel ist der Comic-Serie angepasst und wurde ordentlich umgesetzt.

Ziel

Bei Spielbeginn setzt man den Geheimnisstein auf einen beliebigen Landeplatz eines Planeten. Dann mischt man die Karten gut durch und gibt jedem Spieler 10 Karten auf die Hand. Je nach Spielerzahl bekommen die Spieler unterschiedlich viele Raumschiffe in ihrer Farbe.

Ist man am Zug, spielt man zwei Handkarten aus und zieht dann zwei weitere Karten nach. Werden Buchstaben und/oder Zahlen ausgespielt, bedeutet dies, dass ein Spieler in die Reihe oder Spalte ein eigenes Raumschiff auf einen freien Landeplatz setzen darf. Durch das Ausspielen einer Planetenkarte darf ein beliebiges freies Feld des Planeten belegt werden.

Das Ausspielen einer Ereigniskarte ist moeglich und zaehlt nicht als Teilzug. Es werden immer die Anweisungen der Karte befolgt.

Beim Setzen der Raumschiffe muss beachtet werden, dass der Geheimnisstein Felder blockiert. Er kann durch Ereigniskarten auf Planeten oder eine Spalte bzw. Reihe gesetzt werden.

Er blockiert den Planeten, die Spalte oder die Reihe dann solange und kein Spieler darf ein Raumschiff dort hineinsetzen oder durch Erobern entfernen.

Das Erobern ist moeglich, sobald alle Landeplaetze eines Planeten besetzt sind. Ein Einfachangriff ist moeglich, wenn der aktive Spieler die Mehrheit an Landezonen auf dem Planeten kontrolliert. Er spielt dann eine passende Karte aus, bei der eine Koordinate ein fremdes Raumschiff auf diesem Planeten schneidet, und darf dessen Raumschiff durch ein eigenes ersetzen. Das fremde Raumschiff kommt in die Spieleschachtel. Der Doppelangriff muss gemacht werden, wenn der Spieler nicht die Mehrheit besitzt, aber zumindest ein Raumschiff auf den Landezonen in seiner Farbe vorhanden ist. Er spielt dann zwei Karten aus, die beide auf das zu erobernde Feld hinweisen muessen (z.B. "A" und "4" oder "4" und "4"). Das Ausspielen beider Karten gilt als ein Teilzug ! Danach ist man ggf. ein zweites Mal an der Reihe.

Hat man kein eigenes Raumschiff auf einem Planeten, muss man einen Dreifachangriff machen und drei passende Karten ausspielen. Zum Abschluss ergaenzt man seine Kartenhand natuerlich wieder.

Alternativ zum Besetzen oder Erobern kann man auch Handkarten tauschen. Jede Karte, die man austauscht, verbraucht einen der beiden Teilzuege des Spielers.

Spielende

Das Spiel ist vorbei, wenn ein Spieler sein letztes Raumschiff landet. Alle anderen Spieler sind noch ein letztes Mal am Zug, duerfen aber keine vollstaendig eroberten Planeten mehr angreifen. Punkte erhaelt man fuer jedes Raumschiff. Darueberhinaus gibt es einen Bonus, wenn man einen grossen bzw. kleinen Planeten oder Mond erobert hat. Einen Zusatzpunkt gibt es noch fuer denjenigen, der die Mehrheit auf einem Planeten hat, der von mehreren Spielern besetzt ist. Der Punktsieger gewinnt die Partie.

Kommentar

Captain Future ist gar kein so uebles Taktikspiel, wie man nach der Verpackung und dem ersten Eindruck vermutet haette. Die Partien lassen sich in allen Spielkonstellationen gut spielen und sind meist bis kurz vor Schluss spannend.

Nur das Material ist nicht unbedingt mehr zeitgemaess. Aergerlich ist der verwendete Zeichensatz, bei dem man die Zahl "1" und die Buchstaben "L" und "J" kaum unterscheiden kann.

Fazit

Ein altes und durchaus gutes Spiel von Ass.

Wertung

Captain Future ist bei uns zwar nicht durchgestartet, fliegt jedoch mit vier Punkten zu den Sternen.

Andreas Keirat


Die Wertungen reichen von 1 (unspielbar) bis 6 (unverzichtbar). Dieser Spieletest wurde geschrieben von Andreas Keirat und beinhaltet demzufolge teilweise seine Meinung. Die Verbreitung und Publikation ist gestattet, sofern der Autor und der Testbericht nicht verändert werden (Rechtschreibfehler/Satzbaukorrektur ausgenommen), der Autor davon Kenntnis erhält und ein Belegexemplar zugesandt wird. Der Autor hat mit keinem Spielzeughersteller berufliche Verbindungen. Die Verbreitung in den Netzen ist ausdrücklich gestattet, bei Fragen wenden Sie sich bitte an: fashion@fishtown.han.de oder l11e@alf.zfn.uni-bremen.defalls erstere EMail versagt.)
EMail an Luding
Homepage