Spieletest für das Spiel: WUNSCHPUNSCH
Hersteller: Jumbo                     
Preis: 15 Euro
empf.Alter: 5-               
Anzahl Spieler: 2-4
Erscheinungsjahr: 2000      
noch erhältlich: Nein
Autor:
Besonderheit:
Veröffentlichung des Berichtes: September 2007
Kategorie: Würfelspiel
Bewertungsbild Wunschpunsch-Foto

Ausstattung: 1 Spielplan, 4 Spielfiguren, 1 Würfel, 4 Ablagetableaus, 4 Puzzle
Aufmachung: Der Spielplan zeigt einen Weg von einem Startfeld aus in eine Stadt. Innerhalb der Stadt selbst gibt es einen Rundkurs zu beschreiten. Neben einfachen Feldern gibt es eine Vielzahl von Kesselfeldern auf der Laufstrecke. In der Stadt tauchen diverse Kreaturen auf, die besondere Aktionen auslösen.
Jeder Spieler besitzt einen Standardpöppel in einer anderen Farbe. Die Figuren werden mit einem normalen Sechsseiter bewegt. Auf den Ablagetableaus ist die Stadt im normalen Zustand zu sehen. Die Puzzleteile dagegen zeigen den gleichen Ausschnitt der Stadt im Chaos. Jedes Puzzle besteht aus sechs Teilen.
Ziel: Die Kinder versuchen, die Stadt zu erreichen, bevor diese vollkommen verzaubert ist, um sie so vor dem Zauber von Tyrannja und Beelzebub zu retten.
Zu Beginn des Spiels erhält jeder eine Figur, die er auf das Startfeld stellt und ein Ablagetableau. Die dazugehörigen Puzzleteile kommen zunächst neben das Tableau.
Sobald ein Kind an der Reihe ist, würfelt es einmal und setzt seine Spielfigur die geforderte Anzahl an Feldern voran. Wenn man seinen Zug auf einem Kesselfeld beendet, muß man ein oder mehr Puzzleteile nehmen und auf sein Tableau an die passenden Stellen legen. Erreicht man dagegen ein Feld mit dem Abbild von Tyrannja oder Beelzebub, darf man ein Puzzleteil wieder wegnehmen und einem Mitspieler schenken. Andere Spezialfelder sorgen dafür, daß ein Puzzleteil wieder in den eigenen Vorrat wandert, daß man wieder von Vorne beginnt oder eine Abkürzung nehmen kann.
Die Stadt darf nur betreten werden, wenn der Spieler maximal fünf Puzzleteile auf seiner Ablage hat. Ansonsten muß man wieder zum Startfeld zurück und seine Reise erneut beginnen.
In der Stadt selbst können keine neuen Puzzleteile auf das Tableau kommen. Hier versucht man, möglichst schnell die verbliebenen Puzzlestücke wieder zu entfernen.
Spielende: Hat ein Spieler sein Tableau wieder leer, gewinnt er das Spiel.
Kommentar: Das Spiel zur Cartoon-Serie ist einfallslos und lieblos erstellt worden. Das Spielvergnügen hält sich stark in Grenzen, da es nicht eben leicht ist, die Stadt ohne sechs Puzzlestücke zu erreichen. Gelingt es einem Spieler dann doch, hat er eigentlich schon gewonnen, da kaum die Gefahr besteht, daß er wieder aus der Stadt fliegt.
Die Anleitung zum Spiel ist schwammig und nicht besonders gut geschrieben. Nirgendwo steht, was mit den geschenkten Puzzleteilen eigentlich passiert, die man durch besondere Felder von seinen Mitspielern erhält. Auch eine spezielle Fußnote hat keinen direkten Verweis zum dazugehörigen Feld, für das diese Fußnote gelten soll.
Das Material ist dagegen ganz passabel. Die Karton-Elemente sind dick und die Puzzle-Teile passen gut ineinander. Die Grafiken sind im Comic-Stil gehalten und sehen recht nett aus.
Fazit: Eine Würfelorgie ohne besonderen Pfiff.
Wertung: Mit 2 Punkten ist das Kinderspiel von unseren Testern als langwierig, langweilig und einfallslos beschrieben worden.

Dieser Text und die Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Jegliche kommerzielle Nutzung ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt und wird strafrechtlich verfolgt!
(c) Claudia Schlee & Andreas Keirat, www.spielphase.de


Spielindex

Hauptseite