Spieletest für das Spiel: VASCO DA GAMA
Hersteller: Whats Your Game           
Preis: 35 Euro
empf.Alter: 12-              
Anzahl Spieler: 2-4
Erscheinungsjahr: 2009      
noch erhältlich: Ja
Autor: Paolo Mori
Besonderheit:
Veröffentlichung des Berichtes: Juni 2011
Kategorie: Taktisches Denkspiel
Bewertungsbild Vasco da Gama-Pressefoto

Ausstattung: 1 Spielplan, 1 Rundenmarker, 1 Aktionsstein, 35 Schiffskärtchen, 6 Handelsschiffe, 4 Punktezähler, 4 Charakterkarten, 9 Vasco-Plättchen, 22 Zahlensteine, 16 Aktionsscheiben, 4 Bonusaktions-Scheiben, 28 Kapitäne, 32 Matrosen, 6 Missionare, 48 Münzen, 1 Beutel
Aufmachung: Der Spielplan ist in verschiedene Bereiche eingeteilt. Im Navigationsbereich gibt es eine Reihe von Orten, an denen die Spieler ihre Schiffe anlegen können. Jeder Ort besitzt dabei ein bis sechs Felder. Die Felder sind unterschiedlich wertvoll. Im Rekrutierungsbereich können neue Matrosen angeworben werden. Es gibt vier Felder, in denen diese angeboten werden.
Im Charakterbereich geht es um die Charakterkarten. Die vier Charaktere sind hier zu finden. Außerdem gibt es noch zwei Geldfelder.
In der Zahlenzone gibt es eine Reihe Ablagefelder für die Zahlensteine. Außerdem wird hier das Geld gelagert. Der Projektbereich hat einige Felder, auf denen Schiffskärtchen zum Erwerb liegen können.
Jeder Bereich hat noch einige Rundfelder, auf denen die Spieler ihre Aktionsscheiben ablegen. Eine Rundenskala und eine Siegpunktleiste vervollkommnen das Spielbrett.
Beim Rundenmarker handelt es sich um eine kleine Holzscheibe, die auf der entsprechenden Skala gezogen wird.
Es gibt verschiedene Projekte, aus denen Schiffe entstehen und auf die Reise gehen. Die Rückseite der Schiffskarten zeigt dabei, wie viele Matrosen in welchen Farben gebraucht werden, wie hoch das Navigationslimit ist und wie viele Siegpunkte man in der Wertungsphase bekommt.
Jeder Spieler hat einen kleinen Punktezähler und einige Aktionsscheiben. Eine dieser Scheiben ist dabei mit einem Aufkleber versehen und wird bei einer Zusatzaktion eingesetzt.
Die Charakterkarten sind aus dicker Pappe und werden von den Spielern genommen, die zuvor die Person in ihrer Aktionsphase ausgewählt haben. Ein Spieler kann einen Charakter durchaus mehrere Runden behalten.
Die Vasco-Plättchen besitzen immer einen Zahlenwert und einen Modifikator. Mit Hilfe des Aktionssteines wird über diese Plättchen ermittelt, welche Zahlensteine günstig und welche teuer werden. Die Zahlensteine selbst gehen von 1-22. Daneben haben die Vasco-Plättchen auch noch Geldwerte, die in der laufenden Runde für die beiden Geldfelder im Charakterbereich gelten.
Bei den Kapitänen handelt es sich um Pöppel in den Spielerfarben. Sie können durch eine spezielle Aktion erworben werden. Man braucht sie, um mit den gebauten Schiffen in See zu stechen. Gleiches gilt für die Matrosen, die wie die Kapitäne aus Holz gefertigt sind.
Die Missionare haben eine besondere Funktion im Spiel und kommen über eine Charakterkarte zu den Spielern.
Die Münzen gibt es mit unterschiedlichen Werten. Sie sind aus Pappe. Der mitgelieferte Stoffbeutel dient als Blickschutz, wenn man neue Matrosen nachziehen muss.
Ziel: Die Spieler sind Schiffsbesitzer und versuchen, unter Führung von Vasco da Gama eine lukrative Schiffsroute nach Indien aufzubauen.
Der Rundenzeiger kommt auf das erste Feld seiner Leiste. Dann wählt jeder Spieler eine Farbe und nimmt sich die vier Aktionsscheiben, einen Kapitän und ein paar Geldstücke. Je nach Anzahl der Spieler braucht man im Rekrutierungsbereich eventuell einige Felder nicht. Alle Matrosen wandern in den Beutel. Jedes aktive Feld wird dann mit fünf Matrosen belegt. Die Kapitäne aller beteiligten Spieler werden darunter abgestellt.
Nachdem der Startspieler ermittelt wurde, bekommen die Spieler je nach Spielposition bestimmte Charaktere von Beginn an zugelost. Die Bonusscheiben, die zwei höchsten Zahlensteine, die neutralen Missionare und die Handelsschiffe werden auf die passenden Abbildungen im Charakterbereich gelegt.
Als nächstes mischt man die Vasco-Plättchen und stapelt sie in der Zahlenzone. Das oberste Plättchen wird aufgedeckt. Auch die Zahlensteine kommen dort auf die passenden nummerierten Felder.