Spieletest für das Spiel: SERENGETI
Hersteller: Parker
Preis: n.b.
empf.Alter: 8-
Anzahl Spieler: 2-4
Erscheinungsjahr: 1973
noch erhältlich: Nein
Autor:
Besonderheit:
Veröffentlichung des Berichtes: Dezember 2015
Kategorie: Taktisches Denkspiel
Bewertungsbild Serengeti-Foto

Ausstattung: 1 Spielplan, 12 Tiere, 48 Zäune
Aufmachung: Der Spielplan besteht aus 8x8 Feldern und zeigt eine Steppenlandschaft. Jeder Spieler besitzt einen Satz aus drei gleichen Tieren, die aus Kunststoff gefertigt wurden.
Die Zäune dienen als Sperren und werden auf die Linien zwischen den Spielplanfeldern gestellt. Sie sind ebenfalls aus Plastik gemacht.
Ziel: Man versucht, mit seinen Tieren möglichst lange bewegungsfähig zu bleiben.
Am Anfang nimmt sich jeder eine Tierart. Reihum setzen die Spieler ihre Figuren dann auf freien Feldern ein.
Ist ein Spieler am Zug, muss er zunächst eines seiner Tiere bewegen. Es darf waagerecht oder senkrecht beliebig viele Felder weit gehen und andere Tiere überspringen. Ein Zaun stellt allerdings eine unüberwindliche Barriere dar.
Nach der Bewegung nimmt man sich ein Zaunelement und platziert dieses zwischen zwei Spielplanfelder. Die Außenkanten der Spielfläche gelten automatisch als Umzäunung.
Ein Tier wird gefangen, sobald es sich in einem umzäunten Gebiet befindet, welches aus acht oder weniger Feldern besteht. Dann wird dieses Tier nicht mehr bewegt.
Spielende: Hat nur noch ein Spieler freie Tiere, gewinnt dieser die Partie.
Kommentar: „Serengeti“ ist vor allem für zwei Personen ein nettes taktisches Spiel, bei dem man vorausschauend denken muss und seine Tiere zur Blockade des Gegners einsetzt. Je mehr Personen mitspielen, desto beliebiger wird das Ganze und der Sieger wird häufig durch einen Königsmacher-Spielzug entschieden. Auch kann es hier vermehrt zu Gleichständen kommen, wenn die beiden letzten freien Figuren zusammen eingeschlossen werden.
Die Spielregel ist in einigen Punkten wie dem Gleichstand am Ende der Partie und den Regeln für gefangene Tiere lückenhaft geschrieben worden. Hier müssen sich die Spieler also vor der ersten Partie einig werden.
Das Spielmaterial ist ordentlich. Vor allem die Tiere sehen sehr schön aus, auch wenn sie teilweise etwas wackelig stehen und schnell mal umfallen können. Die knallgelben Zäune fallen dagegen etwas ab, sorgen aber wegen der markanten Farbe für einen guten Überblick während des Spiels.
Fazit: Ein nettes Spiel zu zweit.
Wertung: Mit soliden 3 Punkten ist das alte Parker-Spiel zu zweit durchaus spielenswert, während Mehrpersonen-Partien uns nicht vom Hocker gerissen haben.

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(c) Claudia Schlee & Andreas Keirat, www.spielphase.de


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