Spieletest für das Spiel: KAKERLALOOP
Hersteller: Ravensburger
Preis: 40 Euro
empf.Alter: 5-99
Anzahl Spieler: 2-4
Erscheinungsjahr: 2015
noch erhältlich: Ja
Autor: Inka Brand, Markus Brand
Besonderheit:
Veröffentlichung des Berichtes: September 2015
Kategorie: Das besondere Spiel
Bewertungsbild Kakerlaloop-Pressefoto

Für die Zusendung eines Rezensionsexemplars danken wir der Firma Ravensburger recht herzlich!

Ausstattung: 1 Spielplan, 1 Hexbug, 2 Loopings, 12 Käfer, 1 Spezialwürfel
Aufmachung: Der Spielplan ist beidseitig bedruckt und zeigt mehrere Wege vom Start in der einen Ecke zum Ziel auf der gegenüberliegenden Seite. Der Plan wird auf das Inlet gelegt, welches den Spielplan mit einigen Säulen arretiert. Zwei Loopings sorgen dafür, dass der Hexbug sich sowohl auf dem Spielplan wie auch darunter bewegen kann. Die Loopings sind aus transparentem Kunststoff gefertigt.
Der Hexbug wird mit Batterien gesteuert und vibriert schnell. Durch kleine Lamellen erfolgt durch die Vibration die Bewegung des Objektes.
Für jeden Spieler gibt es drei Spielfiguren, die man über das Spielfeld bringen muss. Die Figuren sind unten hohl und lassen sich so auch auf den Säulen platzieren. Der Spezialwürfel besitzt Zahlenwerte zwischen 1 und 4.
Ziel: Man versucht, seine Spielfiguren möglichst schnell auf die andere Seite zu bringen.
Jeder wählt eine Farbe und stellt seine Spielfiguren an den Rand der Spielfläche. Dann einigt man sich auf die Spielreihenfolge, stellte den Hexbug an und lässt ihn in einem Looping frei.
So lange der Hexbug sich nicht auf dem Spielplan befindet, würfelt man und zieht mit einer eigenen Figur voran. Besetzte Felder werden dabei immer mitgezählt. Endet die Bewegung auf einem Feld mit Käfer, zieht man vor bis zum ersten freien Feld.
Sobald jedoch der Hexbug das Spielfeld betritt, wird das Spiel unterbrochen. Er schiebt Figuren hin und her und verschwindet dann irgendwann wieder unter dem Spielplan. Nun werden die Figuren, die komplett von den Spielfeldern geschubst wurden, wieder zum Start gebracht. Jede andere Figur stellt man wieder zurück auf das Feld, welches sie berührt. Sind die Aufräumarbeiten erledigt, spielt man normal weiter.
Spielende: Ist der dritte Käfer eines Spielers im Ziel, endet die Partie.
Kommentar: „Kakerlaloop“ ist ein ungewöhnliches Spiel. Dies liegt zum Großteil an der Aufmachung. Es ist faszinierend anzusehen, wie der Hexbug sich bewegt und über die transparenten Loopings die Ebenen wechselt. Das System funktioniert hervorragend und es ist bei uns nicht ein einziges Mal vorgekommen, dass sich die Figur irgendwo verhakt hat und das Spiel dadurch ins Stocken geriet.
Wenn die „Kakerlake“ auf Tauchstation geht, setzt immer ein hektisches Treiben ein. Es wird schnell gewürfelt und gezogen. Dabei gilt es immer abzuwägen, ob man auf Sicherheit geht und nur eine Figur zur Zeit auf den Spielplan bringt oder ob man es mit mehreren Käfern versucht, um die Chancen auf ein schnelleres Durchkommen zu erhöhen.
Je mehr Personen mitspielen, desto voller wird es und die Kakerlake hat mehr zu tun, wenn sie auf das Spielfeld kommt. Die Spieldauer beträgt dabei in der Regel nicht mehr als 20 Minuten und lädt zu Revanchen ein.
Fazit: Ein lustiges Kinderspiel und ein echter Hingucker.
Wertung: Mit 5 Punkten konnte das Spiel auch in reinen Erwachsenenrunden überzeugen.

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(c) Claudia Schlee & Andreas Keirat, www.spielphase.de



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