Spieletest für das Spiel: FORTY TWO
Hersteller: Piatnik                   
Preis: 25 Euro
empf.Alter:15-               
Anzahl Spieler: 3-6
Erscheinungsjahr: 2011      
noch erhältlich: Ja
Autor: NPD Toys
Besonderheit:
Veröffentlichung des Berichtes: Dezember 2011
Kategorie: Kommunikationsspiel
Bewertungsbild Forty Two-Pressefoto

Für die Zusendung eines Rezensionsexemplars danken wir der Firma Piatnik recht herzlich!

Ausstattung: 165 Fragekarten, 1 Spielplan, 1 Timer, 1 Farbwürfel, 6 Spielfiguren
Aufmachung: Die Fragekarten haben auf der Rückseite jeweils eine Ziffer. Diese zeigt die Siegpunkte, die ein Spieler bei der richtigen Beantwortung der Aufgabe erhält. Auf der Vorderseite jeder Karte gibt es drei Aufgaben, denen jeweils eine Farbe vorangestellt wurde. Der Würfel zeigt diese Farben.
Der Timer hat ebenfalls die drei Farben des Würfels auf verschiedenen Tasten. Dadurch läßt sich recht einfach die Zeit einstellen, die der aktive Spieler zur Verfügung hat, um die Aufgabe erfolgreich zu meistern. Die Zeitspanne reicht von 30 Sekunden bis zu einer Minute.
Auf dem Spielplan sieht man einen Weg mit 42 Feldern. Hier bilden die Mitspieler ihre Siegpunkte über kleine Standard-Spielfiguren ab.
Ziel: Man versucht, möglichst hochwertige Aufgaben zu erfüllen, um mit seiner Spielfigur als erstes das Zielfeld zu erreichen.
Am Anfang wählt jeder eine Farbe und stellt seine Figur auf das Startfeld der Siegpunkt-Leiste. Man sortiert die Karten nach ihren Zahlenwerten und mischt jeden Stapel gründlich durch. Schließlich einigt man sich auf einen Startspieler.
Der aktive Spieler wählt zunächst aus, wie viele Punkte er erzielen möchte und dreht dann die Karte um. Mit dem Farbwürfel wird danach definiert, welche der drei Aufgaben gelöst werden soll.
Nachdem der Timer in der entsprechenden Farbe aktiviert wurde, beginnt der Spieler mit der Aufzählung. Die Mitspieler kontrollieren das Gesagte und zählen die richtigen Antworten mit.
Gelingt es dem aktiven Spieler, entsprechend viele passende Begriffe innerhalb der vorgegebenen Zeit zu nennen, bekommt er die Siegpunkte, die auf der Karte stehen. Ansonsten geht er leer aus. In beiden Fällen folgt nun der linke Nachbar.
Während des Spiels darf man sich die Hilfe von einem oder mehreren Spielern holen. Dafür muß man ihnen bei Erfolg dann eine vereinbarte Anzahl an Siegpunkten zahlen.
Spielende: Erreicht eine Spielfigur das letzte Feld, gewinnt dieser Spieler.
Kommentar: „Forty Two“ ist aufgrund der vielen unterschiedlichen Aufgaben sehr abwechslungsreich. Die einfachen Fragen, bei denen man nur wenige Antworten geben muß, sind natürlich immer mit wenig Siegpunkten belegt. Trotzdem ist je nach Spielrunde immer mal wieder eine Aufgabe dabei, die scheinbar zu schwer oder viel zu leicht für die Kategorie ist.
Eine sehr gute Idee ist das Abgeben von Siegpunkten, wenn einem die Mitspieler helfen. So wird gewährleistet, daß immer alle mit Feuereifer dabei sind und gerne für den einen oder anderen Siegpunkt mithelfen. Da die Verhandlungen innerhalb des Zeitfensters ablaufen, sollte man sich auf kurze Mitteilungen beschränken, denn ansonsten gehen alle leer aus.
Das Material ist passend, auch wenn der Grafikstil eher an die 90er Jahre erinnert. Der Timer funktioniert sehr gut und kann auch für eine Vielzahl anderer Spiele verwendet werden.
Fazit: Ein gutes Partyspiel nach bekanntem Muster.
Wertung: Mit gerade 5 Punkten ist „Forty Two“ auf jeden Fall einen genaueren Blick wert. Selbst wenn man nur den coolen Timer haben will.

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(c) Claudia Schlee & Andreas Keirat, www.spielphase.de



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