Spieletest für das Spiel: BURG SCHLUMMERSCHATZ
Hersteller: Haba
Preis: 10 Euro
empf.Alter: 4-
Anzahl Spieler: 2-4
Erscheinungsjahr: 2015
noch erhältlich: Ja
Autor: Heinz Meister
Besonderheit:
Veröffentlichung des Berichtes: Mai 2016
Kategorie: Merkspiel
Bewertungsbild Burg Schlummerschatz-Pressefoto

Für die Zusendung eines Rezensionsexemplars danken wir der Firma Habermaaß recht herzlich!

Ausstattung: 24 Plättchen, 24 Münzen
Aufmachung: Die Plättchen zeigen jeweils einen von 12 unterschiedlichen Wächtern. Jeden Wächter gibt es einmal im wachen und einmal im schlafenden Zustand.
Bei den Münzen handelt es sich um kleine Holzscheiben. Das Spiel wird in einer kleinen kompakten Schachtel ausgeliefert.
Ziel: Die Spieler versuchen sich als Diebe und stehlen die Münzen, die eigentlich von den Wächtern bewacht werden sollen.
Zu Beginn der Partie sortiert man die schlafenden Wächter aus. Die anderen Plättchen werden mit etwas Abstand zueinander offen im Kreis ausgelegt. Dann verteilt man die Münzen zwischen jeweils zwei Wächtern. In einer Lücke dürfen sich dabei maximal drei Münzen befinden. Im Zentrum des Kreises bildet man aus den restlichen Plättchen mit den schlafenden Aufpassern ein verdecktes 4x3 Raster. Schließlich einigt man sich auf die Spielreihenfolge.
Ist der Spieler am Zug, deckt er zwei der verdeckten Plättchen im Raster auf. Diese beiden Wächter sind nun gerade eingeschlafen. Liegen diese Wächter nebeneinander im Kreis und gibt es zwischen ihnen Münzen, darf sich der Spieler diese Münzen nehmen. Ansonsten werden die beiden Plättchen wieder umgedreht. In jedem Fall ist danach der Nächste am Zug.
Spielende: Wenn alle Münzen gestohlen wurden, endet die Partie. Der reichste Spieler gewinnt das Spiel.
Kommentar: Eigentlich denkt man, dass man schon alle Memovarianten kennt und es eigentlich nichts Neues mehr auf dem Markt gibt. Doch Heinz Meister ist es wieder einmal gelungen, aus dem bekannten Spielprinzip noch eine schöne Variation zu ersinnen. Das Thema wirkt dabei gar nicht aufgesetzt und nicht nur Kinder erfreuen sich an diesem leichten Memospiel.
Pfiffig ist dabei, dass es immer zwei Wächter gibt, die einen Schatz bewachen. Daher muss man erst einmal die Positionen der schlafenden Wächter herausfinden, die sich bei den guten Schatzkammern aufhalten, um dann zuschlagen zu können, wenn beide Bewacher ein Nickerchen machen. Da jede Wache für zwei Schätze zuständig ist, kann man ihre Position irgendwann im Spiel auch vergessen oder als uninteressant abhaken.
Trotz der 12 Motive fällt es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten, was ja einen gewissen Reiz des Spielprinzips ausmacht. Kinder sind da oft besser im Merken als Erwachsene.
Die Grafiken der Plättchen sind toll und auch bei den kleinen Holzchips gibt es nichts auszusetzen.
Fazit: Ein tolles Mitbringspiel und ideales kleines Geschenk.
Wertung: Mit 5 Punkten gefiel uns diese Haba-Neuheit sehr gut.

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(c) Claudia Schlee & Andreas Keirat, www.spielphase.de


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