Spieletest für das Spiel : BENJAMIN
Hersteller: Schmidt 
Preis: n.b.
empf.Alter: 5- 
Anzahl Spieler: 2-6
Erscheinungsjahr: vor 1993
noch erhältlich: Nein
Autor: 
Besonderheit: 
Kategorie: Kommunikationsspiel
Bewertungsbild Benjamin-Foto

Ausstattung: 1 Spielplan, 6 Figuren, 1 Würfel, Chips
Aufmachung: Das sehr alte Spiel von Schmidt wurde in einer normalen Verpackung herausgebracht. Das Spielfeld ist zweimal gefaltet und zeigt einen Weg vom Start ins Ziel. Dabei gibt es unterschiedliche Aktionsfelder zu bewältigen. Als Spielfiguren hat man normale Pöppel aus Holz genommen. Die Spielchips sind aus Pappe und können bei Bedarf gegen richtiges Geld ausgetauscht werden (sagt die Anleitung...). Das Design entspricht Spielen aus den 60er Jahren.
Ziel: Jeder Spieler erhält eine Spielfigur und stellt sie auf das Startfeld des Kurses. Dazu gibt es 8 Spielchips als Startkapital. Ist man am Zug, würfelt man und setzt entsprechend der Augenzahl.
Bei Nimm- und Gib-Feldern erhält man weitere Chips aus der Bank oder muß welche abgeben. Andere Sonderfelder zeigen eine Grafik von Benjamin. So kann es passieren, daß ein Spieler eine Frage aus der Anleitung beantworten muß, mit einem Witz die Spielrunde erheitert, ein Gedicht rezitiert, eine sportliche Leistung vollbringt, ein Lied singt, einen Beruf pantomimisch darstellt, eine Tierstimme nachmacht, die anderen bewirtet oder mit seiner Figur auf bestimmte Felder gelangt. Auch das Aussetzen oder Umwege müssen auf dem Weg zum Ziel in Kauf genommen werden.
Spielende: Es gewinnt derjenige, der nach dem Überqueren der Ziellinie einer Person die meisten Chips besitzt.
Kommentar: Benjamin ist wohl eines der ersten Party-Spiele eines großen Verlages. Es zeigt schon die für Kommunikationsspiele typischen Kategorien, wenn sie auch nicht gerade häufig vertreten sind und es z.B. bei den Fragen nur sehr wenige Möglichkeiten gibt. Unter heutigen Gesichtspunkten kann das Spiel jedoch nicht mithalten.
Fazit: Eines der ersten Kommunikationsspiele.
Wertung: Wenn man den heutigen Standard in dieser Spiele-Art betrachtet, kann man Benjamin von Schmidt-Spiele nur noch 2 Punkte geben.

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(c) Claudia Schlee & Andreas Keirat, www.spielphase.de


 


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